„Wer Radwege sät, wird Gehwegradler ernten“

Irene Gronegger wundert sich über die vielen Geisterradler in München, die vermutlich von linksseitig benutzungspflichtigen Radwegen motiviert werden: Wie München seine Geisterradler züchtet

Man hat den Eindruck, sie haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen: Radfahrer, die ganz selbstverständlich in der falschen Richtung auf dem Radweg unterwegs sind und dabei erwarten, dass ihnen der radelnde Gegenverkehr nach rechts ausweicht. Auch die Medien berichten gern über das Phänomen, wenn die Polizei das Thema in den Fokus rückt.

4 Gedanken zu „„Wer Radwege sät, wird Gehwegradler ernten““

  1. Ich bemerke hier in Frankfurt auch immer mehr Radfahrer, die in der falschen Richtung unterwegs sind. An einem vermehrten Ausbau von Radwegen kann das allerdings nicht liegen. Eher vielleicht an einem steigenden Radverkehrsanteil, der natürlich auch mehr unerfahrene Radfahrer zur Folge hat, denen das Unfallrisiko falscher Fahrtrichtung unbekannt ist.

    1. Stimmt, mir ist die zunehmende Zahl von „Geisterfahrern“ ebenfalls aufgefallen. Zum einen sind dieses sicherlich unerfahrene Radfahrer. Jedoch glaube ich zum anderen, dass vielfach auch schlichte Bequemlichkeit im Spiel ist und das fehlende Bewusstsein, dass man sich und andere Radfahrer gefährdet.

  2. Ich wuerde mal unken es ist den Behoerden wie der Polizei teilweise ganz recht, das Fahren auf dem Gehweg. Das sind meist auch Autler und die wollen keine „Hindernisse“ auf der Strasse. Es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass Polizisten illegalerweise auf den Gehweg verweisen. Meiner Beobachtung nach passt die Ueberschrift wie Faust aufs Auge. Sehr viele fahren reflexartig Gehweg. Nur dass es dort noch schwaechere Verkehrsteilnehmer gibt… Es ist fest in den Koepfen drin – Gehweg ist sicher. Das auf der falschen Seite fahren ist dann nicht weit. Hatte grad wieder eine Radfahrerin beobachtet, die wurde in einer engen Zone 30 von hinten vom Autler so bedraengelt, dass sie auf den Gehweg „gefluechtet“ ist – eine Mischung aus ich hab Angst und ich will nicht „behindern“.

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