Was tun mit der Langenhorner Chaussee?


View Larger Map

Die Langenhorner Chaussee im Hamburger Norden ist für den Radverkehr durchaus seit längerem ein Problem. Die Straße ist zwar breit genug, um insgesamt zwei äußerst breite Fahrspuren anzulegen, die genug Platz für jeweils zwei Kraftfahrzeuge bieten, aber zu schmal, um eine vernünftige Radverkehrsführung basteln zu können. Die müßige Diskussion dreht sich einerseits um eine mögliche Verengung der Fahrbahn, um das recht gefährliche Nebeneinanderfahren zu unterbinden, andererseits aber auch um die in der Politik durchaus als unzumutbar registrierten Fahrradwege — neuerdings wird sogar eine Sperrung der Radwege diskutiert, wobei natürlich wie immer die teilweise berechtigte Befürchtung mitschwingt, dass weder Auto- und Radfahrer mit dem Radeln auf der Fahrbahn zurechtkämen.

3 Gedanken zu „Was tun mit der Langenhorner Chaussee?“

  1. Hallo Malte,
    da hast du die Langenhorner Chaussee falsch in Erinnerung. Die jetzigen 2 Fahrspuren sind sehr opulent (ca. 5m pro Spur) und bieten ausreichend Platz für einen Radsteifen auf der Fahrbahn. Allerdings bleibt es bei 2 Fahrspuren.
    Um die Langenhorner Chaussee auf Vierspurig auszubauen müsste man nahezu alle Bäume abholzen. Denn diese stehen jetzt bereits recht dicht an der Fahrbahn.
    Dann würden die Parkplatzreihen entfallen oder ganz auf diese Ruine von Radweg verlagert und die Fußgänger könnten dann wohl auch nur noch im Gänsemarsch den Fußweg passieren.
    Also eine CDU/SPD-Lösung 😉
    Ne, Spass beiseite. Vierspurig ist nicht realistisch. CDU/SPD finden den Status Q klasse, hier und da ein paar abrasierte Außenspiegel und ähnliche Längsunfälle bei beibehalten der illegalen vierspurigen Nutzung dieser zweispurigen Fahrbahn.

    Gruß
    Gerrit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.