Tatütata, die AfD ist da

Ich habe bekanntlich ein Abo auf Ärger und Kalamitäten, sei es im Straßenverkehr, sei es im Internet. Andererseits: Was war denn meine Erwartung? Wenn man seinen Namen ins Impressum der Webseite der Critical Mass Hamburg pflanzt, gleichzeitig ein mittlerweile doch recht berüchtigtes „Hetzblog“ namens Radverkehrspolitik betreibt, mit dem Rad zwar nicht auf der falschen Straßenseite über rote Ampeln donnert, aber dennoch mit dem Rad zur Arbeit fährt, dabei Fotos von Gefahrnstellen sammelt und manchmal gar auf dem Radweg parkende Kraftfahrzeuge beim Ordnungsamt verpetzt, ja, was habe ich erwartet? Dass man mich freundlich begrüßt, mir an der Kreuzung zuwinkt, „Hej Malte!“, und man mir zum Geburtstag eine nette Karte schickt, „Viele Grüße vom Stuttgart“?

Nö.

Was Hass im Internet und draußen auf der Straße angeht, bin ich mittlerweile Kummer gewohnt. Aber manchmal nimmt der Hass dann doch ganz ungeahnte Dimensionen an.

Tatütata…

Vor knapp einer Woche veröffentlichte ich noch schnell einen Blog-Artikel über… alles. Übers Radfahren, über Feinstaub, über den Klimawandel, leier auch ein bisschen über die AfD. Eigentlich war diese Textwüste ohne nennenswerten roten Faden nur eine lose verbundene Ansammlung von Themen, die in den letzten Wochen und Monaten in Ermangelung von Zeit liegengeblieben waren, aber so kurz vor der Bundestagswahl, eine Woche vorher, da musste alles noch mal schnell raus. Ich weiß nicht — nun war ich sicherlich nicht der Meinung, die Welt hätte auf meine Weisheiten gewartet, aber ich war zu hibbelig, als hätte ich damit hinter dem Berg, Pardon, hinter dem Blog halten können. Ich begriff den Text als meinen kleinen Beitrag zur Bundsestagswahl, quasi zur Beruhigung meines Gewissens, so wie man auf facebook den Daumen hebt für soziale Projekte, denn bekanntlich retten fünf Likes ein hungerndes Kind.

Naja. Im Endeffekt hat’s keiner gelesen. Wer kämpft sich schon durch drei bleiernde Seiten hindurch mit der grauenvollen Gewissheit, eine Dreiviertelstunde später festzustellen, nichts wesentliches gelernt, nichts neues erfahren zu haben?

Dann kanem am Montagmittag die Anhänger der AfD. Die haben den Text zwar auch nicht gelesen, aber sie machten das, was man als rechtsabbiegender AfD-Anhänger im Internet nunmal macht: Nur die Überschrift konsumieren, direkt zum Eingabefeld scrollen und dort aus tiefster blau-roter Seele einmal hineinrotzen.

… was ja vielleicht noch nicht einmal stimmt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand von denen die Überschrift gelesen hat. Die Kommentatoren wurden unter anderem von facebook auf diesen Artikel geleitet und ich nehme an, irgendjemand hat das Ding angekündigt mit „Ekelhafte Kreatur hurensohnt gegen die AfD, zündet dem mal die Bude an, macht ihn tot, nehmt ihn auseinander“, irgendwie so, und da lässt man sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen.

… die AfD ist da

Knapp vierhundert Kommentare rauschten über zwei Tage verteilt in mein Blog, bis der facebook-Algorithmus endlich Gnade gegenüber meinen Nerven zeigte und den eigentlichen Aufruf in einer der einschlägigen AfD-Gruppen dermaßen weit unten positionierte, dass er umgehend aus der kurzen Aufmerksamkeitsspanne eines facebook-Nutzers rutschte. Nun saß ich da auf einem Haufen Kacke, zu klebrig zum Wegwerfen, zu braun zum Veröffentlichen.

Und nun? Ich sah verschiedene Möglichkeiten.

  1. Ich pflege meinen Verfolgungswahn noch ein bisschen mehr und bin dann jedes Mal, wenn mir ein Kraftfahrer die Vorfahrt nimmt, mich „übersieht“ oder mir sonst irgendwie blöd kommt, sofort der Überzeugung, dass er mich vorsätzlich totfahren wollte.
  2. Ich ignoriere die kümmerlichen Kommentare einfach. Ignorieren ist bequem, funktioniert bei Hatespeech aber so gut wie beim Klimawandel und dem Mond: Auch wenn man nicht hinguckt, sind sie immer noch da.
  3. Ich schalte die Kommentare einfach frei. Äh, nein: Ganz bestimmt nicht. Ich werde hier nichts unkommentiert stehenlassen, was mir einen Sonderzug nach Auschwitz verspricht. Abfahrt: 24. September, 18 Uhr, an einem Bahnhof meiner Wahl.
  4. Ich schalte die Kommentare frei, schreibe aber irgendeinen blöden Stuss darunter. Das wird die Wucht der Kommentare zwar nicht entzaubern, aber wenigstens dem Aufprall die Kraft nehmen.

Es blieb eigentlich nur Option 4. Ich legte los, schrieb mal mehr, mal weniger lustige Sätze unter die eigentlichen Kommentare und schaltete sie frei.

Zwei Dinge fielen mir auf: Erstens passte das Sprachniveau so überhaupt gar nicht zum Anspruch der AfD-Anhänger, die ständig mit Begriffen wie „Volk“ und „Vaterland“ um sich warfen, aber nicht in der Lage waren, einen deutschen Satz zu bilden. Dass einige Kommentatoren das Datum der Bundestagswahl nicht kennen — geschenkt. Fragte ich draußen auf der Straße zehn verschiedene Passanten danach, bekäme ich sicherlich auch mehrere unterschiedliche Antworten. Nicht zu wissen, dass am Sonntag „nur“ die Zusammensetzung des Bundestages ermittelt wird, aber nicht der Bundeskanzler oder der Bundespräsident ermittelt wird, naja, da dürfte die Quote unter den AfD-Anhängern genauso groß sein wie unter dem Rest der wahlberechtigten Bevölkerung. Es wirkt nur alles ein wenig verschroben in diesem seltsamen Gesamtkontext aus Hass, angedrohter Gewalt und Verleumdungen zu Sexualstraftaten. Offenbar sorgen nicht einmal die so verhassten Wahlbenachrichtigungen in leichter Sprache dafür, dass die Leute wissen, wann und wo gewählt wird. Und so will die AfD am Wahltag ein zweistelliges Ergebnis erreichen?

Aber gut, ich nehme es ja mit Humor. Irgendwann wurden mir die Sprüche gegen die ach-so-pädophilen Scheißbündnisgrünen zu blöd und ich platzierte mehrere Wahlkampf-Werbebanner der GRÜNEN direkt im Kommentarbereich meines Artikels. Eigentlich wollte ich zwischen jedem Kommentar automatisch einen Banner anzeigen lassen, aber das wären dann lockere 400 Bild- und GIF-Dateien auf einer Seite, ein bisschen zu viel für meinen Browser und meine Nerven. Ich hoffe, der eine Banner reicht, damit ein paar der AfD-Anhänger ein kräftiges Magengeschwür bekommen. Vielleicht schaffen’s einige Anhänger dann nicht mehr ins Wahllokal und in irgendeinem Wahlkreis bekommt der AfD-Direktkandidat seine notwendigen Prozente nicht mehr. Ich fänd’s echt witzig.

Wie im Irrenhaus

Ganz unabhängig davon, ob die Kommentare von echten Menschen oder einem Roboter geschrieben wurden: Sie sind authentisch. Das, was ich monatelang mit einem geheimen Drittaccount in den einschlägigen AfD-Gruppen auf facebook lesen konnte, entspricht in Wortwahl und Typographie durchaus dem Niveau der Kommentare. Und das ist kein Witz: Da beklagen sich glühende Patrioten darüber, dass die „Neger“ aus „Syrien“ kein „Deutsch“ sprächen, sind aber selbst nicht in der Lage, die Buchstaben in ihrem Kommentar in eine lesbare, geschweigendenn sinnstiftende Reihenfolge zu sortieren und wundern sich auch nicht darüber, ob die in Syrien lebenden Menschen eigentlich schwarze Haut haben oder nicht oder ob diese Merkmale angesichts der momentan dort herrschenden Situation nicht sowas von scheißegal sind.

Nun möchte ich nicht den Eindruck erwecken, ich hielte mich für einen ganz besonders begabten Sprachkünstler, nein, bei mir geht auch mal ein Komma daneben, groß- Und kleinschreibung sowieso, und den Konjunktiv, den ich hier dauernd einstreue, ist sicherlich auch an mindestens jedem fünften Satz falsch gebildet. Aber: Ich bemühe mich immerhin.

Und ich möchte um Gottes Willen niemanden von der politischen Mitarbeit ausschließen. Ich halte es für ein wesentliches Kennzeichen einer Demokratie, dass die Möglichkeit politischer Partizipation jedem offensteht. Und dementsprechend halte ich es für ausgesprochen problematisch, dass beispielsweise rund 85.000 Menschen mit geistiger Behinderung nicht wählen dürfen oder dass jungen Erwachsenen die Hürde der Volljährigkeit entgegensteht, was mir in meiner Jugend das Interesse an Politik verleidete, denn Politik, gerade Bundespolitik, das war etwas, mit dem ich mich ja eh erst ein paar Jahre später beschäftigten durfte. Und ich halte es für wichtig aber schade zugleich, dass Menschen auch ohne einen differenzierten Blick auf die Parteienlandschaft wählen gehen, beziehungsweise ihre Wahlentscheidung an einem einzigen Punkt, meistens „Flüchtlingskrise“, festmachen, ohne die weiteren Punkte der Wahlprogramme zu studieren. Aber: Das ist okay, das ist Demokratie, damit müssen wir leben, das hält eine Demokratie aus.

Aber ein Teil der AfD-Anhänger innerhalb dieser Gruppen ist einfach dumm.

Ich will den Begriff „dumm“ nicht darauf abstellen, keinen fehlerfreien deutschen Satz bilden zu können, nein, ich meine „dumm“ im Sinne davon, sich kraft dieser Gruppendynamik, der hasserfüllten Abgrenzung nach außen und einem deutschen Geburtsort mit deutschen Eltern für etwas besseres zu halten als andere Menschen, als Andersdenkende, als Menschen, die nicht dem innerhalb ideser facebook-Echokammern begründeten Ideal entsprechen.

Dieses hasserfüllte Gebrabbel mit grotesk durcheinandergeworfenen Buchstaben schürt sich geradezu selbst. Der technische Aufbau von facebook-Gruppen zielt meines Erachtens nicht darauf ab, Menschen miteinander diskutieren zu lassen, nein, es gibt eigentlich nur einen mehr oder weniger gehaltvollen Ausgangsbeitrag, zu dem dann alle ihre Kommentare abgeben dürfen, sofern der Algorithmus das möchte und den Beitrag weiter oben in der Gruppenansicht darstellt. Allein: Die Kommentare sind Müll. Nicht nur in AfD-Gruppen, nein, auch in thematisch ganz anders gelagerten Gruppen sind überhaupt keine Diskussionen möglich, weil bestimmte Kommentare schon längst nicht mehr angezeigt werden und Kommentatoren bei Antworten auf ihre Beiträge mitunter gar nicht benachrichtigt werden oder diese Antworten nicht mehr lesen.

So bleibt es dabei: Meinungen werden auf einzelne Smileys reduziert, vorzugsweise den Kotz-Smiley, dem die Galle schon von der Unterlippe tropft, oder, ganz neu, mit animierten GIF-Bildern ausgedrückt. Aber eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik wird wirkungsvoll unterbunden.

Und ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass dieser Stil ab Sonntag, 18 Uhr, auch in den Bundestag einzieht. Populistische Thesen, in denen komplexe Sachverhalte auf wenige Wörter reduziert werden, sind eben einfacher zu verstehen als technisch verschränkte unud eingestaubte Themenfelder.

11 Gedanken zu „Tatütata, die AfD ist da“

  1. was ich monatelang mit einem geheimen Drittaccount in den einschlägigen AfD-Gruppen auf facebook lesen konnte

    Nicht das die AfD-FB-Gruppen eine so hohe Mitleser-Quote haben wie die NPD mal eine V-Leute-Quote hatte, bevor sie in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

  2. Dummheit als Grundrauschen gibt’s überall. Sie wird durch die Möglichkeiten im Internet zwar extrem sichtbar und sie kann sich mittels ‚Userfreundlichkeit‘ jetzt auch organisieren, sie bleibt aber Dummheit.

    Ich halte diese Dummheit für kulturell bedingt und nicht für angeboren. Wie sehr z.B. kostenfreie öffentliche Bildung den Unterschied machen kann, das sehen wir an den USA, die bekanntlich wesentlich mehr mit diesem Phänomen geschlagen sind.

    Ich habe zwei Kinder großgezogen und, Stand heute, ich erfreue mich an vier Enkelkindern.
    Die Art dieser Leute sich zu äußern erinnert mich frappant an die Trotzphase von Kindern, die mit ca zwei Jahren eintritt.

    ‚Beißen, kratzen, schreien, nein sagen – wenn Kinder mit etwa zwei Jahren ihre motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln, geht die Trotzphase los. In dieser Zeit lernen sie, ihre Ausscheidungsfunktionen zu beherrschen. Die neuerworbenen Kompetenzen erlauben es dem Kind zum ersten Mal, Kontrolle über den eigenen Körper zu bekommen. Durch das bewusste Halten und Loslassen von Urin und Stuhlgang macht das Kind die Erfahrung der Selbstbestimmung.‘

    Diese Phase wird seit Freud ‚anale Phase‘ genannt. Vielleicht, oder zumindest zu einem Teil, ist also dieses Getrolle auf neuerworbene Fähigkeiten zurückzufüren, mit denen man noch nicht klar kommt.

    Die Möglichkeit zur Meinungsäußerung (‚Ausscheidungen‘) im Internet ist ja relativ neu. Für diese ‚anale‘ Übergangsphase spricht sowohl der Ton wie auch auch der Schwerpunkt der AfD-Anhänger im Osten Deutschlands. Die Demokratisierung und damit die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern und sich auszuprobieren, ist dort ebenfalls noch relativ neu.

  3. Mach dir mal über den Bundestag nicht allzu große Sorgen. Die Debatten, bei denen zukünftig mehr krudes Zeug geäußert werden wird, sind ohnehin nicht mehr meinungsbildend für unsere Abgeordneten. Die machen die Arbeit in den Ausschüssen und da – so meine Erfahrung als „interessierter Bürger“ aus kommunalen Verkehrsausschüssen – geht es dann tatsächlich um vernünftige Argumente (was nicht heißen soll, dass dort wirklich nur sachorientierte Entscheidungen getroffen werden. Schlechte Karten für Leute mit verdrehtem Hirn, die ihre Mit-Ausschussmitglieder nerven.

  4. Respekt für die Mühe, die du dir mit den Kommentaren im Mobilitätswandel-Artikel gemacht hast. Ich muss zugeben, auch nur etwa die Hälfte gelesen zu haben. Nachdem du den Auftaktgedanken dann doch mit einem Rundumschlag irgendwie nicht soooo weiterverfolgt hast, hab ich den Rest nur überflogen. Da stand aber noch nicht dieser Müll in den Kommentaren. Ich glaube nicht, dass auch nur einer der Zumüller deine Antworten gelesen hat, geschweige denn, dass das zu irgendeiner Meinungsänderung führen könnte. Das erwartest du ja auch nicht. Aber so als eines der vielen dokumentierten leicht zugänglichen Beispiele, was sich so in den Köpfen dieser Menschen abspielt, ist es eine hübsche Sammlung geworden und es macht Spaß, deine Antworten zu lesen. Mein Lesetip: Die meisten Ursprungskommentare ähneln sich leider sehr und bringen nach ein paar Beispielen keine zusätzlichen Erkenntnisse über die Denke der Autoren (hihi… ist vielleicht nicht ganz treffend, die Wortwahl). Daher nach den ersten paar Kommentaren immer erst Malte lesen und sich freuen – in Einzelfällen dann noch mal den Ursprungskommentar nachlesen.

  5. Hab paar der Kommentare überflogen. Die allermeisten stammen vom selben Autor. Gleicher Inhalt, gleicher sprachlicher Stil. Wenn man sowas noch als Stil bezeichnen mag.

    Da hatte wohl jemand furchtbar viel Langeweile. Und Malte scheinbar auch, auf jeden dieser Beiträge auch noch zu reagieren.

    Entweder ignoriert man so einen Idioten einfach („don’t feed the trolls!“) oder man bringt die Äußerungen zur Anzeige (Beleidigung, Bedrohung, Volksverhetzung). Aber ganz sicher nicht inhaltlich auf den Schwachsinn eingehen, das bringt genau nichts.
    Was manchmal gut funktioniert ist den Trollen vorzuwerfen, dass sie zu blöde zum Trollen seien und einem bitte bessere Trolle vorbeischicken sollten.

  6. Ganz ehrlich Malte:
    Niemand wird all die Kommentare lesen, und deine Antwort schon gar nicht.
    Mein Rat: Entweder stehen und für sich selbst sprechen lassen, oder einfach löschen. Die Mühe auf sowas zu antworten lohnt sich nicht.

  7. Man kann so etwas nicht ignorieren. Natürlich geht die Welt nicht unter, weil ein paar enthemmte Schwachmaten einen Fahrrad-Blog vollspammen. Aber diese Pöbeleien haben die Grenzen verschoben und das ist auch das Ziel dieser Leute. Hier geht es gegen Radfahrer, dort gegen Geflüchtete, aber immer geht es um den Umgang mit Andersdenkenden. Verbale Gewalt tritt an die Stelle einer sachlichen Auseinandersetzung. Man muss gar keine Horrorszenarien entwickeln, wohin das führen könnte, weil das bereits Realität ist.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-im-bundestag-ich-bin-das-volk-kommentar-a-1169833.html

  8. Hallo Malte,
    Eigentlich wollte ich gerade bei Deinem Artikel von letzter Woche kommentieren, aber verständlicherweise hast Du die Kommentarfunktion dort deaktiviert, daher hier:
    Du hast Recht, es müsste machbar sein, dass hier in Hamburg viel weniger Fahrzeuge zu den Stoßzeiten unterwegs sind. Meist sitzen die Leute alleine im Auto und sicher haben viele Arbeitnehmer den einen oder anderen Kollegen, der im gleichen Stadtteil wohnt. Da müsste schon jeder wirtschaftlich denkende Mensch auf die naheliegende Idee kommen – Schwups, ein Auto weniger.
    Mein Arbeitsweg sind 11km aus östlicher Richtung in die Innenstadt, ich habe kein Auto, fahre bei trockenen Verhältnissen Fahrrad und sonst Bus und Bahn. Zeitlich unterscheiden sich Rad und ÖPNV überhaupt nicht. PKW, dies konnte ich bisher 4mal ausprobieren, dauert inklusive Parkplatzsuche durchschnittlich 5 Minuten länger.
    Ich möchte mich bedanken für Deine guten Artikel, die ich immer gerne lese. Bis Freitag bei der CM vielleicht.

  9. Vielleicht lebe ich auch in einer Filterblase, denn ich bin bei keinem der „sozialen“ Netzwerke aktiv und bekomme folglich von dem ganzen Unflat, der dort verbreitet wird, nichts mit. Dementsprechend schockiert war ich, als ich las, was unter deinem Beitrag zum Mobiltätswandel an „Kommentaren“ abgesondert worden ist.
    Kompliment zu deinen Kommentar-Kommentaren, ich hätte wahrscheinlich die Contenance nicht so wahren können.

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