Münster: Fahrradstadt a. D.

In den Westfählischen Nachrichten wird bemängelt, dass Münster den Titel einer Vorzeige-Fahrradstadt eigentlich nicht mehr verdient hätte: Münster muss um Titel „Fahrradhauptstadt“ kämpfen

Noch trägt Münster den Titel der heimlichen Fahrradhauptstadt in Deutschland. Aber wie lange noch? Der ADFC kritisiert den Umgang mit Fahrrädern in dieser Stadt und befürchtet, dass Münster den Titel Fahrradhauptstadt loswerden könnte.

Es geht dabei um weit mehr als nur die fehlenden Abstellmöglichkeiten oder die engen Radwege. Es kursieren vollkommen unterschiedliche Meinungen darüber, ob in Münster gerade wegen oder trotz der Fahrradinfrastruktur so viel geradelt wird, aber offenbar wird man sich langsam einig, dass es so nicht weitergehen kann.

Münster: Eine Fahrradstadt wider Willen

Rasmus Richter hat auf Zukunft Mobilität einen hervorragenden Artikel über die Fahrradstadt Münster verfasst: Münster – Fahrradstadt wider Willen

Wenn heute irgendwo in Deutschland das Stichwort „Münster“ fällt, dann ist klar, in welche Richtung das Gespräch gleich gelenkt wird: Zunächst fallen die Namen der beiden Tatort-Lieblinge Boerne und Thiel, dann werden vielleicht noch der nette Weihnachtsmarkt und die vielen Studenten erwähnt, aber niemals darf ein Verweis auf Münsters beliebtestes Fortbewegungsmittel fehlen: Das Fahrrad.

Das abschließende Fazit ist eindeutig:

Dabei ist die Sachlage beängstigend und eindeutig: Die Frage, ob Radwege töten, kann in Münster abschließend geklärt werden. Nur hat anscheinend aus der Straßenverkehrsbehörde niemand genau genug hingesehen.