„Das Auto ist ein Armutsmodell“

Ein ganz interessantes und lesenswertes Interview mit Heiner Monheim, Professor für Verkehrswissenschaft und Raumentwicklung an der Universität Trier, gibt es in der Neuen Rheinischen Zeitung zu lesen: Das Auto ist ein Armutsmodell

Monheims Aussagen sind hart und direkt, stimmen aber nachdenklich:

(…) Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich. Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos, Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos, das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr Autobahnen und Autos. Das ist traurig, aber wahr, weil Beton das Hirn ziemlich vernebelt, und in den meisten politischen Gehirnen ist noch ganz viel Beton verarbeitet. Sie müssen warten, bis das Betonhirn ausgestorben ist, das ist die Tragik. (…)