„Radfahren in Frankfurt generell verbieten!“

Die Frankfurter Rundschau berichtet über Falträder und die Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr: Faltrad zu Sonderkonditionen

Fahrräder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind meistens ein Ärgernis: Sperrig und im schlimmsten Fall sogar ein Sicherheitsrisiko. Das Faltrad soll dieses Problem lösen. ADFC und RMV wollen die platzsparende Alternative fördern, denn das Faltrad kann als Handgepäck mitreisen.

In dem lustigen Kasten in der Mitte kommen — leider? — auch einige Leser zu Wort, die dem Rad nicht besonders freundlich eingestellt sind. Das mag freilich auch anderen Erfahrungen liegen, die offenkundig ja alles andere als positiv waren, das Radfahren in Frankfurt allerdings komplett zu verbieten, um damit die Radfahrer als Reinkarnation des Leibhaftigen aus der Stadt zu vertreiben, das dürfte dann doch etwas zuviel des Guten sein.

Faltrad: „Wie ein Schweizer Messer“

Ähnlich wie [url=http://www.radverkehrspolitik.de/e-lastenrad-als-autoersatz/]das[/url] [url=http://www.radverkehrspolitik.de/keine-angst-vor-lastenraedern/]Lastenrad[/url] erfährt auch das Faltrad, ehemals Klapprad, eine ungeahnte Popularität. War es noch früher als klapperiger Drahtesel geringer Verkehrssicherheit verschrien, von dessen Klappmechanismen aus verschiedenen Gründen möglichst wenig Gebrauch gemacht werden sollte, stellt sich das Faltrad heute als perfekte Ergänzung zwischen Haustür und öffentlichem Personennahverkehr dar: Falt and Ride statt Park and Ride

Falträder leiden noch unter dem schlechten Ruf der Siebziger-Klappräder. Dabei können die heutigen Modelle mit normalen Rädern locker mithalten.