Kurz korrigiert: Cloppenburg will Seitenstreifen-Parker beknollen

Die Stadt Cloppenburg hat nach der Einrichtung eines Radfahrstreifens ein Problem mit Kampfparkern: Stadt droht mit Knöllchen

20 Euro werden fällig, wenn ein Autofahrer dabei erwischt wird, wie er sein Fahrzeug auf dem Radfahrstreifen an der Eschstraße abstellt. Viele Autofahrer lässt diese Drohung kalt.

Angeblich soll es sich bei dieser Verkehrsfläche allerdings nicht um einen Radfahrstreifen, sondern lediglich um einen Seitenstreifen mit lustigen weißen Fahrrädern handeln: Es gibt offenbar kein Zeichen 237, dass diesen Seitenstreifen in einen Radfahrstreifen verwandelt hätte. So dürfen Radfahrer auf dieser Fläche fahren, allerdings auch Kraftfahrzeuge abgestellt werden.

Die Breite des Radfahrstreifen wird mit immerhin 1,5 Metern angegeben. Das mag man angesichts des des Bildes kaum glauben, schließlich braucht das aufgemalte Fahrrad eine Lücke in der Seitenmarkierung, um überhaupt in den optisch relativ schmalen Streifen zu passen.