„Der bisherige Minister für Verkehr, Peter Ramsauer, könnte womöglich das Kabinett verlassen.“

Die bezüglich der Radverkehrspolitik wohl wichtigste Meldung im Zuge der Bildung der Großen Koalition ist ein Wechsel im Bundesverkehrsministerium. SPIEGEL ONLINE schreibt dazu:

Von den anderen zwei CSU-Posten steht bisher nur einer fest:

  • Noch-CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt soll nach SPIEGEL-Informationen das um die digitale Infrastruktur erweiterte Verkehrsministerium übernehmen. Zuvor war er für den Bereich Ernährung und Landwirtschaft im Gespräch.
  • Der bisherige Minister für Verkehr, Peter Ramsauer, könnte womöglich das Kabinett verlassen.

Genau wie sein Vorgänger ist Alexander Dobrindt offenbar, naja, jemand, der gerne aneckt. Es wäre außerordentlich interessant zu erfahren, warum Ramsauer aus dem Kabinett ausscheidet: Man munkelt, seine nicht gerade mit von politischen Erfolgen gezeichnete Amtszeit könnte der primäre Grund sein. Schließlich war es sein Ministerium, das Deutschland eine quälend lange Zeit ohne gültige Straßenverkehrs-Ordnung bescherte, die dann schnell zurecht gemachte Neufassung aufgrund der sprachlichen Komplexität der Lächerlich preisgab und persönliche Herzensangelegenheiten wie die Punktereform oder das Wechselkennzeichen für Kraftfahrzeuge medienwirksam in den Sand setze.

Mal sehen, was in den nächsten Jahren passiert.