Straubhaar: Radikaler Kurswechsel bei der Pendlerpauschale nötig

Angesichts der horrenden Kraftstoffpreise wird beinahe täglich die Erhöhung der Pendlerpauschale gefordert — Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar fordert eher den umgekehrten Weg: Wirtschaftsexperte Straubhaar fordert Steuer für Berufspendler

In der Debatte um die Pendlerpauschale spricht sich der renommierte Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar für einen radikalen Kurswechsel aus. Die Pendlerpauschale gehöre abgeschafft, die Pendler sollten stattdessen sogar besteuert werden.

Dieses emotionale Thema wird natürlich in den Kommentaren weiter ausdiskutiert — leider nicht immer mit sachlichen Argumenten.

3 Gedanken zu „Straubhaar: Radikaler Kurswechsel bei der Pendlerpauschale nötig“

  1. Ganz nachgedacht hat der gute Mann aber auch nicht. Seiner Meinung nach
    „bräuchten auch andere Menschen das Auto aus gutem Grund, etwa um Kinder zur Schule zu fahren.“
    Leute, die Ihre Kinder zur Schule mit dem Auto kutschieren sind doch genau so schlimm wie (autofahrende) Berufspendler. Schlimmer sogar, denn hier wird dem Nachwuchs ein schlechtes Vorbild geliefert und es trägt dazu bei, dass noch mehr Kinder verfetten.

  2. „Außerdem habe sich die Pendlerpauschale familienpolitisch überholt: „Die Pendlerpauschale soll dem Schutz von Ehe und Familie dienen. Man will Pendler einen finanziellen Anreiz geben, abends noch nach Hause zurückzukehren. Eine berufsbedingt getrennte Haushaltsführung wird familienpolitisch als unzumutbar angesehen.““

    Das sehe ich genauso , daher: Die Pendler“pauschale“ für alle streichen und das gesparte Geld dann bedürftigen Familien zukommen lassen. Am besten per Gutschein, damit es die Väter nicht verpendeln.

    Andererseits wird man das Fahrverhalten (genausowenig wie anderes Verhalten) nicht mit Steuern steuern können. Dafür wären Maßnahmen wie Tempo 30 innerorts (und Radfahrer auf die Straße), kostenloser ÖPNV,… weit wirkungsvoller.

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