stern TV: Endlich wieder Fahrradhelme

Das war ja ziemlich knapp. Während der Abschlussarbeit zu kurz gekommen ist die letzte stern-TV-Sendung, die noch bis heute Abend bei RTL NOW zu sehen ist: Helmpflicht für alle?

Dieser Artikel könnte an dieser Stelle mit der Feststellung enden, dass es halt um eine Helmpflicht geht und sich die Diskussion auf dem üblichen Niveau abspielt. Das wäre allerdings zu einfach, denn der Artikel zur Sendung beginnt schon mit den Worten:

Viele Unfälle von Radfahrern enden tödlich, weil sie keinen Helm tragen. Dennoch sind Fahrradhelme kaum verbreitet. stern TV diskutiert mit Experten über Sinn und Unsinn einer allgemeinen Helmpflicht.

Das ist in dieser Form nicht richtig. Viele Unfälle von Radfahrern entstehen beispielsweise aufgrund mangelhafter Infrastruktur, schlechten Radverkehrsanlagen, sowie dem Fehlverhalten verschiedener Verkehrsteilnehmer — letzteres geht gar nicht mal unbedingt nur von Kraftfahrern aus. Ob ein schwerer Unfall tödlich endet oder nicht hängt dagegen nicht primär von einem Fahrradhelm ab: Salopp gesagt gibt es noch genügend andere Möglichkeiten, bei einem Unfall zu Tode zu kommen. Die folgenden Absätze sind angenehm und belasten den Leser nicht mit schwierigen Argumentationen: Eine Helmpflicht muss unbedingt her.

Die negativen Erfahrungen einer Helmpflicht in anderen Ländern werden mitsamt ihrer Auswirkungen auf den Radverkehrsanteil zwar erwähnt, aber nicht länger beleuchtet, denn guckt euch den 17-jährigen Leon an, der ohne Helm durchs Beifahrerfenster geflogen kam. Überhaupt spielt nicht nur der Artikel, sondern auch die dazugehörige Sendung eher mit den Gefühlen des Lesers in Kombinationen mit blutigen Bildern von verunfallten Kindern denn mit Argumentationen.

Die Argumente, die kleben nämlich an der linken Seite des Artikels. Sieben Punkte für eine Helmpflicht hat man zusammengetragen, darunter echte Schwergewichte wie Vorbildfunktionen und Sicherheitsgurte:

  • Der Fahrradhelm kann Leben retten.

    Auch wenn das erst einmal nicht verkehrt ist, scheint ein solches Argument so sinnvoll wie „Ein Fahrradhelm ist ein Fahrradhelm“. Das Potenzial, die Schwere von Verletzungen zu reduzieren und womöglich den Tod zu verhindern ist nunmal die Hauptaufgabe eines Fahrradhelmes, das kann man auch gleich noch mal als Argument anführen, aber unbedingt sinnvoll ist das nicht.

  • Der Sicherheitsaspekt ist wichtiger als gutes Aussehen. Zudem gibt es auch schicke Helme.

    Die perfekte Frisur ist ohnehin ein seltsames Argument. Wenn Radfahren so gefährlich ist, dass ein Helm getragen werden muss, dann darf die Frisur nun wirklich keine Rolle mehr spielen. Falls nicht, ist es aber nur legitim, wenn Radfahrer sich nach ihrer Ankunft auf der Toilette nicht erst wieder die Haare machen wollen.

  • Früher hat niemand einen Sicherheitsgurt oder einen Skihelm getragen, heute ist es selbstverständlich.

    Der Vergleich zwischen Sicherheitsgurt und Fahrradhelm ist immer ein bisschen kompliziert. Abgesehen davon, dass bezüglich der Schutzwirkung unterschiedliche Ergebnisse vorliegen, kann ein Helm auf dem Fahrrad nunmal dafür sorgen, dass eine bestimmte Gruppe von Radfahrer, die keine überzeugten Alltagsradler sind, lieber die Finger vom Lenker lassen. Wie schon erwähnt kommt das Rad häufig ohnehin nur aus dem Keller, wenn Wetter und Windrichtung und Streckenlänge und die persönliche Laune auf einer Linie sind, wenn jetzt noch ein Helm mit ins Spiel kommt, verlieren eventuell eine ganze Menge Menschen die Lust am Radeln. Einen ähnlichen Effekt gab’s damals auch bei der Einführung der Gurtpflicht, nur kam kaum jemand ernsthaft auf die Idee, aufgrund dieser Pflicht vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

  • Die Dunkelziffer bei Radfahrunfällen ist hoch, es gibt mehr Unfälle, als im Krankenhaus behandelt werden. Auch in diesen Fällen ist der Kopfschutz relevant.

    In der Dunkelziffer stecken aber zum Glück so gut wie keine Fälle, in denen einer der Unfallbeteiligten zu Tode kam. Und in den anderen Fällen ist dieser Punkt außergewöhnlich flexibel: Ja, es gibt eine Dunkelziffer in der Unfallstatistik, die bei Radfahrern sogar ganz erheblich ist. Inwiefern da allerdings ein Helm mögliche Verletzungen gemindert hätte, ist trotzdem hochspekulativ, weil sich Schätzungen zufolge die Dunkelziffer vor allem bei Unfällen ohne Personenschäden oder bei relativ geringen Verletzungen bemerkbar macht. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Unfallopfer bei Kopfverletzungen, bei denen ein Helm mehr als bloß eine Beule verhindert hätte, sich einem Arzt vorstellen.

  • Das Fahrradaufkommen würde durch eine Helmpflicht nicht gravierend beeinträchtigt. Erfahrungen aus anderen Ländern sind auf Deutschland nicht ohne weiteres übertragbar.

    Das Fahrradaufkommen wurde in beinahe allen untersuchten Ländern erheblich beeinträchtigt, und zwar nach unten. Warum gerade Deutschland eine Ausnahme bilden sollte, wird leider nicht begründet — im Text selbst hat man sich der Begründung ja mit dem 17-jährigen Leon entledigt. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in Deutschland, in denen das Fahrrad noch immer als Verkehrsmittel für Studenten und Arbeitslose gilt, bei einer Helmpflicht sehr viel mehr Verkehrsteilnehmer wieder hinter dem Steuer Platz nähmen. Schließlich setzt sich der Radverkehrsanteil offenbar aus sehr vielen Radfahrern zusammen, die nur bei gutem Wetter und annehmbaren Windverhältnissen bei bestimmten Streckenlängen aufs Rad steigen — wenn jetzt eine Helmpflicht störend in diese empfindliche Abwägung eingreift, dürfte sich das im Radverkehrsanteil recht schnell niederschlagen.

  • Das Nichttragen eines Helms kann in strittigen Unfällen das zugesprochene Schadensersatz- und Schmerzensgeld von Versicherungen mindern, wie ein vorläufiges Urteil bereits gezeigt hat.

    Das ist ein Argument für Fahrradhelme, aber nicht für eine Fahrradhelmpflicht. Der auf diesem Blog schon dutzendfach angesprochene § 254 BGB gilt übrigens nicht nur beim Radfahren bezüglich Fahrradhelmen, sondern auch in vielen anderen Bereichen des Alltags, in denen nicht trotzdem gleich deswegen ein Verbot oder eine Pflicht eingeführt wurde.

  • Erwachsene sollten Kindern ein Vorbild sein. Von fast allen Kindern verlangen wir, einen Fahrradhelm zu tragen.

    Von allen Argumenten ist und bleibt die Sache mit der Vorbildfunktion allerdings auch das dümmste.

Interessanterweise sind die sieben Argumente gegen eine Helmpflicht tendenziell gehaltvoller, auch wenn sich dazwischen der Hinweis auf Arm- und Beinprotektoren versteckt, ohne die offenbar kein Artikel über eine Fahrradhelmpflicht auskommt. Immerhin lässt sich an diesem Beispiel schnell erkennen, inwiefern die Redaktion den § 254 BGB und die Mechanik hinter dem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes verstanden hat. Man könnte angesichts der wackeligen Argumentation der Pro-Helmpflicht-Fraktion glatt vermuten, dass eine Helmpflicht tatsächlich so unsinnig ist wie die Sache mit der Vorbildfunktion.

Das schlimme an diesem Artikel ist: Es gibt noch einen knapp viertelstündigen Film von stern TV dazu. Etwa ab Minute 46 geht’s los mit der obligatorischen Umfrage im Publikum, wer Fahrradhelme für sinnvoll hält (fast alle) und wer beim Radfahren einen trägt (fast niemand), was zwischen den von Steffen Hallaschka abgelesenen Zeilen wohl schon ein erster Beweis für die Notwendigkeit einer Pflicht sein soll.

Im eigentlichen Beitragsfilm greift schon wieder die Vorbildfunktion, bei der ein Junge mit einer Polizeikelle unbehelmte Radfahrer anhält und ihnen ein recht blamierendes Herumgedruckse entlockt. Ganz unabhängig von der Fahrradhelm-Thematik ist es auch nicht so ganz großartig, mit der Winkerkelle einen auf Verkehrskontrolle zu machen und Radfahrer zum Anhalten zu zwingen.

Flankiert wird der Beitrag wieder von Greta und Leon, die mit und ohne Fahrradhelm in einem Unfall verwickelt wurden und aus unterschiedlichen Gründen noch am Leben sind. In der Mitte: Ein rätselhafter Crash-Test. Ein radfahrender Dummy und ein Kraftfahrzeug fahren mit zwanzig Kilometern pro Stunde parallel nebeneinander, als plötzlich das Auto rechts abbiegt und den Dummy auf die Hörner nimmt. Kurz vor dem Zusammenstoß, man sieht das Auto schon am Hinterreifen des Fahrrades einschlagen, hält der Film an, wechselt die Perspektive, plötzlich trifft das Auto den Vorderreifen, der Dummy mit dem linken Bein die Motorhaube, über die er anschließend hinüberfliegt, um dann beinahe senkrecht mit dem ungeschützten Kopf den Boden zu treffen. Man kann sich vorstellen, dass das nicht gesund ausgegangen ist. „Schwerste Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen“ diagnostiziert der eingeblendete Text.

Der Dummy lernt dazu, trägt bei der zweiten Fahrt seinen Fahrradhelm und rutscht deshalb im Vergleich zum ersten Versuch schon beinahe gemütlich über die Motorhaube, um dann zwei Meter vor dem Wagen auf die linke Schulter zu prallen. Der behelmte Kopf trifft unterwegs einmal den ausgestreckten Arm, als der wiederum von der Motorhaube abprallt, und hat eventuell noch einmal kurzen Kontakt mit dem Boden, das lässt sich leider aus der Kameraperspektive nicht eindeutig erkennen. So ein Glück für ihn: Dank des Helmes hat er so geringe Verletzungen, dass er allerhöchstens drei Tage lang Kopfschmerzen hat.

Schwachsinn. Da ist ja sogar der Melonentest aussagekräftiger, denn da fliegt der Kopfersatz wenigstens aus ungefähr der gleichen Höhe von der Leiter auf den Schulhof. Beim ersten Versuch flog der Dummy mit dem Kopf voran durch die Luft auf den Asphalt, was mit einem Fahrradhelm ganz sicher nicht so sehr viel besser ausgegangen wäre. stern TV suggeriert ja nicht nur, der Helm hätte in einem solchen Fall die Verletzungen der Wirbelsäule gemindert, wovon ja nun wirklich nicht auszugehen ist, sondern dass der Dummy mit Helm wie im zweiten Versuch nur ein paar Tage Aspirin nehmen müsste.

Der zweite Versuch hingegen lief so glimpflich ab, dass es sogar möglich scheint, dass die Schutzreflexe des Menschen, mit denen der Dummy nunmal nicht gesegnet ist, den Kopf vollends aus der Gefahrenzone befördert hätten. Was soll denn diese Versuchsanordnung überhaupt bedeuten? Ohne Helm fliegt man wie ein Geschoss durch die Luft, um direkt auf den Kopf zu knallen, während man mit Fahrradhelm locker in Kaffeekränzchen-Haltung über die Motorhaube rutscht und mit Kopfschmerzen davonkommt? Das kann doch nicht ernst gemeint sein. Zusammen mit dem seltsamen Perspektivenwechsel aus dem ersten Versuch möchte man glatt vermuten, dass der Dummy so häufig umgefahren wurde, bis das Ergebnis gepasst hat: „Ein Helm nützt, das ist ganz klar!“

Okay, schnell weiter, vorgestellt werden jetzt die Befürworter einer Helmpflicht: Der stellvertretende Ministerpräsident des Saarlandes, Heiko Maas, der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann und Christian Carius, Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr des Freistaats Thüringen.

Dann kommt der ADFC zu Wort, der zwar für Fahrradhelme, aber gegen eine Pflicht ist, und Roland Huhn darf erzählen, warum eine Helmpflicht negative Auswirkungen auf den Radverkehrsanteil hat. stern TV macht es Maas, Hermann und Carius ganz angenehm und übernimmt die Pro-Helmpflicht-Argumentation gleich selbst, indem es die Länder mit Helmpflicht aufzählt und suggeriert, sie hätten gar nicht solche schlechten Erfahrungen gemacht. Die Liste klingt beeindruckend: Australien, Finnland, Neuseeland, Südafrika, einige Bundesstaaten der USA und einige Gebiete von Kanada. Nicht erwähnt werden die Länder, die eine Helmpflicht wieder abgeschafft haben oder in denen sowieso nur Kinder bis 16 Jahren einen Helm tragen müssen. Und genauso wenig finden die negativen Auswirkungen beispielsweise aus Australien Erwähnung.

Nun wird’s aber noch lästiger, denn nun muss Roland Huhn mit Heiko Maas im Studio diskutieren und das läuft ungefähr so fair ab wie die bisherige Berichterstattung über den Fahrradhelm. Die Frontlinie verläuft ganz deutlich zwischen Huhn, offenbar dem einzigen Gegner einer Helmpflicht, und Maas und Hallaschka, wobei sich letzterer nicht in der Rolle des Moderators wiederfindet, sondern als Befürworter einer Pflicht outet. Der Grundtenor ist klar: Fahrradhelme retten Leben, wie in aller Welt kann also der ADFC gegen eine Fahrradhelm-Pflicht sein?

Das beschert Roland Huhn total blöde Fragen. Wie erklärt Roland Huhn der jungen Greta, die ihren Fahrradunfall offenbar nur dank ihres Fahrradhelmes überlebt hat, dass sie eigentlich auf dem Fahrrad gar keinen Helm tragen müsste? Wenn ein Helm leben rettet, muss doch eine Helmpflicht her, das wäre doch nur vernünftig?

Heiko Maas kann sich währenddessen bequem zurücklehnen, bekommt hin und wieder von Hallaschka den Ball zugespielt und darf dann ohne lästige Zwischenfragen sein Projekt Helmpflicht bewerben: Es geht ums Retten von Menschenleben, da ist eine Helmpflicht nur sinnvoll. Das ist dann auch die Argumentation für die letzten fünf Minuten: Roland Huhn kann sagen was er will, es geht um Menschenleben und wenn ein Fahrradhelm die retten kann, dann muss eine Helmpflicht her.

So einfach kann das sein.

Immerhin bedankt sich Steffen Hallaschka noch nett für den Austausch der Argumente. Bei den Argumenten, denen sich Huhn stellen musste, wäre es absolut angemessen, wenn es auch nicht der Diskussion förderlich gewesen wäre, endlich wieder die Kraftfahrer- und Treppensteiger-Helme aus dem Schrank zu holen.

Mal sehen, ob noch jemand das Niveau dieses Beitrages bis zur nächsten Fahrradsaison unterbieten kann.

3 Gedanken zu „stern TV: Endlich wieder Fahrradhelme“

  1. Ich hatte am 2. 9. einen schweren Fahrradunfall. Resultat 5 Tage stationär und noch andauernde ambulante Weiterbehandlung. Endgültige Klärung der Folgen der zahlreichen Verletzungen durch diverse Fachärzte geplant. Verantwortlich in erster Linie ein unsäglicher Pflichtradweg, also Infrastruktur und in zweiter Linie eine mir die Vorfahrt nehmende Autofahrerin. Soweit stimmen meine Praxiserfahrungen mit den Thesen des Artikels überein. Dass ich keinen Helm getragen habe, ist demgegenüber weitgehend irrelevant. Weil ich mir aber unter anderem eine starke Kopfplatzwunde am Hinterkopf zugezogen habe, könnten die Verhandlungen mit der regresspflichtigen Versicherung interessant werden. Zum Glück ist mein Anwalt auf dem aktuellen Stand der Helmdiskussion. Der Sturz erfolgte seitlich und rückwärts auf den Radweg. Weil der Sturz erst nach zwei Ausweichmanövern (einbiegendes Auto, nach der Einfahrt geparktes Auto) über einen Betontrenner zwischen Radweg und Fahrbahn erfolgte, war der Sturzverlauf für mich vorhersehbar (keine Schrecksekunde) und ich konnte einen Teil der Wucht des Aufpralls durch Abfedern mit dem rechten Arm (Falltechnik Judo) abfangen. In einer zweiten Phase wurde dann der Kopf nach hinten gerissen und schlug noch auf den Asphalt auf. Ein Helm hätte ohne Zweifel die Kopfplatzwunde (ähnlich wie auch eine Mütze) verhindert. Allerdings wäre der Aufprall dann früher und mit anderen Hebelwirkungen auf die Halswirbelsäule erfolgt. Daher bezweifle ich, dass mich ein Helm geschützt hätte.

    Bestärkt wurden meine Zweifel auch dadurch, dass nacheinander zwei weitere Radfahrunfälle zu mir ins Krankenzimmer gelegt wurden. Beide überzeugte Helmträger. Der erste hatte heftige Gesichtsverletzungen, der zweite einen Bruch des ersten Halswirbels. Da bin ich noch – vorbehaltlich einer neurologischen Untersuchung – ziemlich glimpflich davongekommen.

    Ich habe vor, eine ausführliche Beschreibung von Unfallort und Unfall mit WordPress ins Internet zu stellen. Um die Informationen per Link für Fahrradblogs, für das Straßenverkehrsamt, evtl. die Autofahrerin und deren Versicherung verfügbar zu machen. Wird allerdings etwas dauern, zumal ich vorsichtshalber abwarten will, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

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