Schneller kreuzen mit der Wiener Diagonalen

Man wundert sich schon, dass es für solch naheliegenden Ideen eigentlich erst einen wissenschaftlichen Lösungsansatz braucht: Die Wiener Diagonale: Kreuzungen fürs Fahrrad

Verkehrswissenschaftler der TU Wien schlagen eine neue Variante von Radweg-Kreuzungen vor.

Die Wiener Verkehrswissenschaftler fügen der Lichtzeichenanlagen eine dritte Phase hinzu, in der Radfahrer die Kreuzung diagonal überqueren können und die Signalgeber für Fußgänger weiterhin grünes Licht zeigen. Nach Berechnungen der Technischen Universität verlängern sich die Wartezeiten für Kraftfahrzeuge nur unwesentlich, während für Radfahrer eine Ampelphase entfällt.

Falls sich dieses Modell nicht durchsetzen sollte, gibt’s schon heute die Möglichkeit, eine Kreuzung schneller zu queren: Das direkte Linksabbiegen darf auch bei benutzungspflichtigen Radwegen praktiziert werden, wenngleich es sich natürlich auf großen Kreuzungen zwischen den Kraftfahrzeugen ungewohnt anfühlen mag.

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