„Rot heißt vorwärts keine Frage!“

Man kann wohl davon ausgehen, dass Roland Brockmann keine Radfahrer mag. Im stern schreibt er: Der Terror fährt Rad

„Links vor rechts in jeder Lage – Rot heißt vorwärts keine Frage!“ In Berlin bekennen sich nicht nur „Radterroristen“ zur rabiaten Gangart. Seitdem sich durchtrainierte Angestellte auf dem Rad fit für den Konkurrenzkampf im Büro machen, ist Schluss mit der Gemütlichkeit auf dem Hollandrad.

4 Gedanken zu „„Rot heißt vorwärts keine Frage!““

      1. Ist aber letztlich Wumpe, denn an der Art der „Argumentation“ hat sich ja bis zum heutigen Tag nicht sonderlich viel geändert. Beim Thema Radfahren wird zuerst und gerne auch zuletzt so getan als wären „die Radfahrer“ immer nur Täter, notorische Missachter jeglicher Verkehrsregeln, während Autofahrer immer nur Opfer von Abzockerei beim Falschparken und Rasen sind.

        Ich erlebe das durchaus anders und zudem stelle ich immer wieder ganz erhebliche regionale Unterschiedlichkeiten fest. Die erdrückende Mehrzahl gefährlicher wirklich gefährlicher Situationen und gravierender Missachtung von elementaren Grundregeln des Straßenverkehrs, also so das Menschen massiv gefährdet werden, geht aber nach meinem Erleben von Autofahrern aus. Nur darf man das ja nicht thematisieren, weil die Radfahrer ja schließlich über rote Ampeln fahren!
        Und hier in der angeblich verkehrsberuhigten Straße, nachdem Mutti Nachbarin mich sehr eng überholt hat, weil ich ihr mit 16km/h wohl zu langsam fuhr, sie fährt halt lieber 30, also das vierfache des Erlaubten, versuche ich sie an der Straßeneinmündung anzusprechen und ihr Lautsprecher auf dem Beifahrersitz meint nur ich solle mich ja mal zuerst an die Verkehrsregeln halten … nur hab ich nicht der tonnenschweren Raserei gefröhnt, niemanden gefährdend eng überholt, wo überholen per Definition verboten ist und mich auch korrekt in der Mitte der Stra0e aufgehalten, weil ich so den maximalen Abstand zu Ecken einhalte, hinter denen spielende Kinder hervor kommen könnten, wenn sie denn auf der angeblich verkehrsberuhigten Straßen spielen dürften….

        Fazit: Was kümmert mich mein massives Fehlverhalten, wenn es doch so bequem ist, als quasi Rechtfertigung der eigenen Torheit die anderen Dumpfbacken verantwortlich zu machen. Hach die Welt ist so schön bequem, v.a. wenn es doch niemanden stört? Und wen es stört, der soll doch erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

        Eine Gesellschaft von Egozentrikern – Schland kotzt mich immer mehr an.

        1. Dem kann ich nur voll zustimmen. Die Bedeutung eines „verkehrsberuhigten Bereiches“ ist gefühlt 99% der Kraftfahrer nicht bewusst. Hab schon erleben dürfen dass Fussgänger mal ebenso weggehupt werden. Von der Geschwindigkeit braucht man gar nicht reden. Ich bin jedesmal entsetzt über das rücksichtslose Verhalten Kindern gegenüber § 3 (2a). Wie soll man Kleinkindern klar machen dass auch bei Grün Lebensgefahr besteht.

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