Rauf aufs Gas und rüber

Normalerweise heißt es ja immer, Radfahrer hielten sich nicht an die Verkehrsregeln. Ausgerechnet der ADAC zeigt, dass insbesondere Kraftfahrer nicht gerade regeltreuer sind: Hamburg – die Stadt der Rotlicht-Sünder

Der ADAC machte den Test an sechs Hamburger Kreuzungen. Tausende Fußgänger, Rad- und Autofahrer überqueren die Straßen bei Rot.

Ein Gedanke zu „Rauf aufs Gas und rüber“

  1. Macht es einen Unterschied, ob ich selbst von einem Hochhaus springe oder jemand anders hinunter stoße? Zugegeben, der Vergleich ist etwas konstruiert, dennoch besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen einem Fußgänger und einem Autofahrer, welche bei Rot eine Ampel oder eine Kreuzung überqueren. Der Fußgänger gefährdet in erster Linie sich selbst, der Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer. Damit will ich keinesfalls einen Freibrief für Fußgänger fordern, trotzdem sollte man bei der Ahndung der Verstöße stark differenzieren.

    Der ADAC ist besonders besorgt wegen der Ergebnisse der Autofahrer an den getesteten Straßenkreuzungen? Wie niedlich! Dann habe ich einen Tipp für den ADAC. Danach müsste er noch weitaus besorgter sein: Man messe einmal 24 Stunden lang die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten von Autofahrern an mehrstreifigen Hauptstraßen. Besonders in den verkehrsärmeren Zeiten dürften etwa 80-90 Prozent aller Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit zum Teil massiv überschreiten!

    Natürlich müsste die Messeinrichtung versteckt untergebracht sein, sonst wird das Ergebnis ähnlich drastisch verfälscht, wie kürzlich bei der medial groß angekündigten „Blitzoffensive“.

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