Ochsenzoll-Kreisverkehr soll „versachlicht“ werden

Der Norderstedter Verkehrsausschuss hat mittlerweile bemerkt, dass der Kreisverkehr am so genannten Ochsenzoll-Knoten doch noch nicht so ganz rund läuft. Offenbar ist die Sachlage sogar so schlimm, dass man sich außerstande sieht, den Knoten selbst zu lösen: Zu einem Sicherheitsaudit sollen externe Gutachter eingeladen werden, berichtet das Hamburger Abendblatt: Gutachter sollen Streit am Knoten Ochsenzoll schlichten

Die Norderstedter Kommunalpolitik hat im Verkehrsausschuss ein Sicherheitsaudit für den Verkehrsknoten Ochsenzoll beschlossen. Es soll grundlegend geklärt werden, ob Nachbesserungen am Kreisel nötig sind.

Zwei Fragen werden in dem Artikel leider nicht geklärt: Was sind denn nun die gebetsmühlenartig wiederholten Falschmeldungen? Handelt es sich dabei um die Behauptung, es wäre am Kreisverkehr doch alles glasklar geregelt? Oder wird die im Falle des Ochsenzoll-Kreisverkehrs durchaus berechtigte Aufregung als Unfug abgetan? Und das wichtigste zum Schluss: Wie lange wird’s denn dauern, bis eine hinreichend den Vorschriften entsprechende Regelung mit transparenten Vorfahrtssituationen hergestellt ist?

Ein Gedanke zu „Ochsenzoll-Kreisverkehr soll „versachlicht“ werden“

  1. Interessant finde ich im ersten Absatz: „Doch während es auf dem Kreisverkehrsplatz bislang gesittet zugeht und sich die Autos artig und flüssig in alle Richtungen bewegen […]“.

    Dazu fällt mir doch gleich der hiesige Artikel vom 20.11. ein (https://www.radverkehrspolitik.de/kreisverkehr-ochsenzoll-ein-drama-in-bildern/):

    „Ich lief dort knappe anderthalb Stunden umher und habe schließlich bei vierzig Beinahe-Unfällen aufgehört zu zählen. […]
    Ein Fahrzeugführer […] fuhr vor den Augen der anwesenden Polizei einfach falsch herum durch den Kreisverkehr, die Hand natürlich permanent auf der Hupe, um die vermeintlichen Falschfahrer zu vertreiben. „

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