Mit dem Leihrad zur Fahrradstadt

Die Pariser Leihräder genießen eigentlich nicht den besten Ruf, trotzdem konnte offenbar der Radverkehrsanteil in der französischen Hauptstadt deutlich gesteigert werden, schreibt Stefan Simons auf SPIEGEL ONLINE: Paris radelt vorweg

Noch vor wenigen Jahren fuhren nur wenige Pariser Fahrrad – doch der Leihrad-Service Vélib‘ hat die Fortbewegungskultur in der Hauptstadt verändert. Radeln ist jetzt cool, gleichzeitig ist der Autoverkehr in der Metropole deutlich zurückgegangen. Eine Erfolgsgeschichte.

Ein Gedanke zu „Mit dem Leihrad zur Fahrradstadt“

  1. Glückwunsch ans Vélib, bin selbst häufiger Nutzer.

    Zu dem Artikel:
    „Doch viele dieser Routen sind nicht mehr als reservierte Korridore für Autobusse, die sich die Radler mit den städtischen Vehikeln teilen müssen – eine ziemlich riskante Kohabitation.“

    Meiner Erfahrung nach eher im Gegenteil. Die Busspuren sind im Prinzip überbreite Radstreifen, auf denen man gut vorankommt, problemlos überholen kann und vom übrigen Verkehr gesehen wird. Einziges Problem ist die Mitbenutzung durch Taxis, deren Fahrer oft sehr aggressiv unterwegs sind und schon gerne mal nach rechts ziehen, um Radfahrer auf den Gehweg abzudrängen.

    Leider beginnt die Stadtverwaltung nun, Busspuren, etwa auf dem Blvd. Magenta, für Radfahrer zu sperren und stattdessen schmale Gehwegradwege anzulegen. Mit all‘ den bekannten Nachteilen: Direkt neben parkenden Autos geführt, Fußgänger laufen darauf rum, an Einmündungen sind die Radler schlecht sichtbar. Zum Glück sind die Franzosen weniger obrigkeitshörig als wir und fahren weiter ungeniert auf der Busspur.

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