Kurz korrigiert: Cloppenburg will Seitenstreifen-Parker beknollen

Die Stadt Cloppenburg hat nach der Einrichtung eines Radfahrstreifens ein Problem mit Kampfparkern: Stadt droht mit Knöllchen

20 Euro werden fällig, wenn ein Autofahrer dabei erwischt wird, wie er sein Fahrzeug auf dem Radfahrstreifen an der Eschstraße abstellt. Viele Autofahrer lässt diese Drohung kalt.

Angeblich soll es sich bei dieser Verkehrsfläche allerdings nicht um einen Radfahrstreifen, sondern lediglich um einen Seitenstreifen mit lustigen weißen Fahrrädern handeln: Es gibt offenbar kein Zeichen 237, dass diesen Seitenstreifen in einen Radfahrstreifen verwandelt hätte. So dürfen Radfahrer auf dieser Fläche fahren, allerdings auch Kraftfahrzeuge abgestellt werden.

Die Breite des Radfahrstreifen wird mit immerhin 1,5 Metern angegeben. Das mag man angesichts des des Bildes kaum glauben, schließlich braucht das aufgemalte Fahrrad eine Lücke in der Seitenmarkierung, um überhaupt in den optisch relativ schmalen Streifen zu passen.

4 Gedanken zu „Kurz korrigiert: Cloppenburg will Seitenstreifen-Parker beknollen“

  1. Kleiner Tipp: Ein Gossenstein der Rinne hat 16 cm Kantenlänge. Der Radfahrstreifen ist also (Gosse mitgerechnet) 1,20 Meter breit und damit absolut unzureichend. Aber vermutlich wäre die Gemeinde mit parkenen Autos links dieser Linie sehr zufrieden. Dann muß der Radler wenigstens beim passieren richtig in den Gegenverkehr oder immer Angst vor der Beifahrer Tür haben.

  2. Vermutlich beziehen sich die 1,50 m auf die grob geschätzte „Breite über Gosse und Linie“ 😉 Als Anhaltspunkt könnte auch das weiter vorne geparkte Auto dienen.

  3. Ich schätze die Breite auf 70cm, vielleicht 80cm. Vermute aber die Stadt meint mit den 1,5m die Summe der Breiten BEIDER Streifen, denn auf der anderen Straßenseite ist der Zwilling des Meisterwerk zu finden und 2×0,75m sind 1,50m.

    Toll wenn Mathematik in Form des kleinen 1×1 so perfekt bei den Behörden zelebriert wird und die Zeitung das dann auch noch begeistert abdruckt.

  4. @ foo

    Mit 30 cm wäre die Linie dann aber beachtlich breit. Aber der Gedanke würde ins Konzept passen. Immerhin sollte man die Gosse ja nun auch nicht unbedingt mit einrechnen. Unterm Strich kann man es drehen und wenden wie man will. Das Teil ist alles andere als auskömmlich und man sollte um jeden PKW-Fahrer dankbarsein, der es auch faktisch unbenutzbar macht.

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