Krieg in hessischen Wäldern

Die Diskussion über die Sperrung hessischer Wälder wird mittlerweile ähnlich emotional geführt wie Peter Ramsauers Unterbreitungen zum Krieg auf der Straße. Tatsächlich wird die Diskussion mit interessanten Argumenten geführt: die befahrbaren Wege in hessischen Wäldern werden qualitativ hochwertiger und vor allem mit mindestens anderthalb Metern deutlich breiter sein als so mancher benutzungspflichtiger Radweg. Und ähnlich wie in der Straßenverkehrs-Ordnung tun sich nach dem ersten Blick weitere Fragen auf: was ist etwa nun ein befestigter Weg? In den Medien wird dazu eine breite, asphaltierte Fahrbahn abgebildet, wie Rechtsprechung erkennt auch einen häufiger frequentierten Trampelpfad als befestigt an.

Es sei darum an dieser Stelle die Homepage der Deutschen Initiative Mountainbike e.V. sowie die dazugehörige Petition mit mittlerweile fast 43.000 Unterzeichnern empfohlen. Mehr Informationen gibt’s natürlich auch bei facebook.

Und mal so zwischendurch gefragt: warum ist es nötig, in der Zeitung unter das Foto eines Fahrradausfluges einer vierköpfige Familie die Beschreibung „Rücksichtslose Radler im Wald“ zu kleben?

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