Hamburg 2028

Adrian Meyer war für die taz Unterwegs in der Welt von morgen und zeichnet ein interessantes Bild einer fast autofreien Hansestadt an der Elbe.

In 15 Jahren müssen Großstädter kein Auto mehr besitzen, um bequem überall hinzukommen. Eine Vision am Beispiel Hamburg.

Ob sich die Mobilität in den nächsten fünfzehn Jahren tatsächlich so dramatisch ändert sei mal dahingestellt: Momentan wären Radfahrer schon froh, einigermaßen komfortabel quer durch die Stadt radeln zu können.

3 Gedanken zu „Hamburg 2028“

  1. Ein wenig erschrickt mich an dieser Vision (neben der Werbung für die Google-Brille), dass das klassische, (nur) muskelbetriebene Fahrrad irgendwie nicht wirklich vorkommt. Nichts gegen Pedelecs, aber man kann auch auf einem normalen Fahrrad ohne übermäßig zu schwitzen vorankommen. Außerdem scheinen die Ampeln nur durch die Sensoren in den Miet-Pedelecs gesteuert zu werden. Müssen Privatfahrradbesitzer sich dann auch solche Sensoren in ihre Räder einbauen lassen? Können mit diesen Sensoren dann auch individuelle Bewegungsprofile erstellt werden? Was spricht gegen Induktionsschleifen in der Fahrbahn oder einfach fahrradfreundliche Ampelschaltungen?

    Insgesamt ist mir diese Vision dann doch ein wenig zu technoid.

    1. Insgesamt ist mir diese Vision dann doch ein wenig zu technoid.

      Und vor allem auch ein bisschen seltsam, was beispielsweise die Preispolitik bei den Fahrkarten für den Nahverkehr angeht. So ganz wohl fühle ich mich da auch nicht.

      1. Die Auseinandersetzung mit der Preispolitik des Nahverkehrs ist mir als ÖPNV-Seltennutzer gar nicht erst in den Sinn gekommen und habe mich auf das Radfahren als Individualmobilität konzentriert. Und dabei ist mir besonders aufgestoßen, dass das Radfahren in dieser Vision nur als Teil des ÖPNV vorkommt. Und scheinbar zumindest teilelektrisch sein muss.

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