Frankfurts mühsamer Weg zur Fahrradstadt

Der Begriff „Fahrradstadt“ ist so langsam schon negativ behaftet, klingt er doch allzu sehr nach gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Trotzdem will auch Frankfurt unbedingt eine Fahrradstadt werden. Jana Brenner war für die ZEIT in Frankfurt unterwegs: Der mühsame Weg zur Fahrradstadt

Eine Großstadt fahrradfreundlich zu machen, ist eine kleinteilige Arbeit. Denn es fallen immer neue Baustellen an. Eine Radtour durch Frankfurt am Main.

Ein Gedanke zu „Frankfurts mühsamer Weg zur Fahrradstadt“

  1. Der Artikel ist zwar nicht mehr ganz taufrisch (Juli 2011), liest sich aber wie ein Werbetext unseres Verkehrsdezernats. Das erwähnte Musterbeispiel „Frankenallee“ (mein täglicher Arbeitsweg) ist schlichtweg darauf zurückzuführen, dass sie zur Tempo30-Zone wurde, in der keine Benutzungspflicht angeordnet werden kann. Ansonsten gibt es auch mehr als ein Jahr nach diesem Artikel immer noch massig Blauschilder, wo sie nach aktueller Rechtslage nicht hingehören, bei Straßenneubauten werden fröhlich Bordsteinradwege mit eingebautem Slalomparcours angelegt und an Kreuzungen wählt man bei Neugestaltung vorzugsweise so fahrradfreundliche Lösungen wie „indirektes Linksabbiegen“ und Bettelampeln. Der Weg bleibt mühsam und weit.

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