Ein Netz von roten und grünen Radwegen

Berlin gilt eigentlich, naja, vielleicht nicht als fahrradfreundliche Stadt, aber wenigstens als deutlich brauchbarer als etwa Hamburg oder Köln. Radwege sind, sofern vorhanden, zwar meistens in einem bedauerlichen Zustand, aber wenigstens außerhalb der Hauptverkehrsachsen nicht benutzungspflichtig. Trotzdem ist die Situation noch reichlich unbefriedigend, gerade auch für „normale“ Radfahrer, die womöglich nicht auf Fahrbahnexperimente stehen.

Seit einiger Zeit gibt’s sozusagen eine Karte mit Bewertungen über Radwege, auf der Radfahrer ihre Erfahrungen über bestimmte Strecken kategorisieren können: Fahrradkarte per Crowdsourcing

Wie fahrradtauglich sind Berlins Straßen? Das können Radler jetzt im Internet auf einer Karte eintragen. Es ist das weltweit erste Rad-Projekt dieser Art.

Ein Gedanke zu „Ein Netz von roten und grünen Radwegen“

  1. Das Hauptproblem bei einer Klassifizierung von Straßen als gut oder schlecht zum Radfahren geeignet ist wohl, dass die einzelnen Radfahrer völlig unterschiedliche Anforderungen haben. Viele Radfahrer fahren z.B. gerne auf Radwegen oder in Nebenstraßen und Tempo-30-Zonen. Andere bevorzugen dagegen mehrspurige Hauptverkehrsstraßen, weil man dort schneller fahren kann und nicht bei jeder Kreuzung wegen Rechts-vor-Links abbremsen muss.

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