„Die Stadt hat für eine ungefährdete Nutzung des Gehwegs durch Fußgänger zu sorgen“

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Kampfradler: Star-Anwalt verklagt Römer wegen Untätigkeit

So eine Überschrift verlangt natürlich nach einer knackigen Einleitung. Wie wäre es da mit ein paar hilflosen Personen, die von bösartigen Kampfradlern bedroht werden?

Blinde, die von Rad-Rambos verängstigt über den Bürgersteig getrieben werden, Kinder die auf Schulwegen von Drahtesel-Rüpeln fast umgefahren werden, Senioren, die von Bike-Rowdys aggressiv vom Trottoir geklingelt werden.

Die Problematik mit den Gehwegradlern wurde hier schon häufig genug besprochen, insofern soll dieses Mal der letzte Absatz genügen:

Hensel verweist auf Kopenhagen, wo es zehnmal mehr Radfahrer gibt, aber nicht solche Probleme: „Ich habe den Eindruck, dass Radfahren in dieser Stadt mehr und mehr als Kampfsport verstanden wird.“

Das mag auch daran liegen, dass das Fahrrad in Kopenhagen als ernsthaftes Verkehrsmittel gilt und nicht wie bislang in Deutschland allenfalls drittklassige Berücksichtigung findet.

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