Die schwierige Kunst des Radwegebaus

Mitunter ist ein Radweg schnell gebaut: auf einer Sitzung im Rathaus will man endlich den Radverkehr wieder fördern, plant einen neuen Radweg und gleich am nächsten Tag fährt der Bauhof vor und trotzt dem Gehweg mit einem dicken weißen Streifen ein kleines Stück Radweg ab. Toll ist der meistens nicht, in der Regel fahren Radfahrer auf solchen Wegen deutlich unsicherer als auf der benachbarten Fahrbahn, aber weil das leider nicht jeder weiß, wird gerne schnell ein Verkehrszeichen für die obligatorische Benutzungspflicht aufgestellt.

Uwe Aulich hat sich für die Berliner Zeitung angesehen, wie ein Radweg in der Bundeshauptstadt geplant und gebaut wird: Rote Farbe nur auf Wunsch

Bis ein neuer Radweg gebaut wird, können Jahre vergehen. Es gibt zwar Grundregeln, aber die Planung muss zwischen vielen Behörden abgestimmt werden.

Eines sei schon mal verraten: im Gegensatz zu anderen deutschen Straßenverkehrsbehörden machen die Berliner ihre Sache im Durchschnitt ziemlich gründlich.

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