Die Rechnung ohne das eigene Auto gemacht

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rechnet vor, ob und wie und mit welchen finanziellen und alltäglichen Veränderungen Ein Leben ohne eigenes Auto funktionieren kann:

Ein Auto kostet viel Geld. Für den gleichen Betrag kann man weit mit der U-Bahn oder dem Taxi fahren. Wir haben das mal durchgerechnet. Und Sie können es hier auch.

Es gibt genügend Beispiele, dass ein Leben ohne eigenes Auto durchaus ohne wesentliche Einschränkungen klappen kann — in der Großstadt sicherlich noch besser als auf dem Land. In den Kommentaren hingegen kommen all jene zu Wort, die auf ein eigenes Kraftfahrzeug täglich angewiesen sind und sich leider überhaupt gar nicht vorstellen kann, dass es zu diesem Lebensmodell Alternativen geben mag.

2 Gedanken zu „Die Rechnung ohne das eigene Auto gemacht“

  1. Mal eine Anekdote dazu: Vor einiger Zeit habe ich das Gespräch einer Familie mitgehört, die gerade in Münster angekommen ihrem Auto entstiegen. Sie regten sich darüber auf, dass die Parkgebühren des Münsteraner Theaters von zwei auf drei Euro erhöht wurde. Dabei fielen Sätze wie „Den Ausflug nach Münster kann man sich ja bald auch nicht mehr leisten.“ Sie fuhren einen neuen Volvo mit Warendorfer Kennzeichen, hatten also eine Anreise zwischen 10 bis 60 km. Für solche Leute ist es sinnvoll, die wahren Kosten eines Autos hin und wieder mal aufzurechnen. Dann wird sich auch nicht mehr über den spottbilligen Parkplatz aufgeregt…

  2. Wir (meine Partnerin und ich, beide 24) haben jetzt seit gut 2.5 Jahren kein eigenes Auto mehr und greifen bei Bedarf auf mobility (Carsharing) zurück. Wenn jeweils Kollegen oder Bekannte die Kosten für eine Miete erfahren, schütteln sie jeweils unglaubwürdig den Kopf, da sie es als viel zu teuer empfinden. Aber da sie pro Jahr ein Mehrfaches für ihr eigenes Auto ausgeben und wir im Vergleich ein paar tausend sparen, wollen sie nicht einsehen.

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