Der Streit um den richtigen Straßenteil

Als Radfahrer kann man es nicht jedem Recht machen: in manchen Gegenden wird traditionell die Fahrbahn um jeden Preis gemieden, in anderen wiederum fröhlich auf der Fahrbahn geradelt. Problematisch wird es, sobald der so genannte andere Radweg auftaucht, denn über dessen Aussehen schweigt sich die Straßenverkehrs-Ordnung aus. Traditionell leicht erkennbar ist natürlich die asphaltierte Fläche zwischen Gehweg und Fahrbahn, doch abseits davon wird es schon recht schwer: ist der graue Streifen neben dem rot gepflasterten Gehweg nun ein Radweg oder nicht? Und wenn in dieser Straße der Radweg grau war, ist das graue Ding in der Querstraße dann auch ein Radweg? Oder: wenn ein Radweg in eine ziemlich große Fläche mündet, die geradezu zum Radeln einlädt, darf dann dort geradelt werden? Letzteres ist gar nicht immer so eindeutig: WDR Lokalzeit: Radler kritisieren Polizeieinsatz

Es ist natürlich hinreichend lästig, dass in anderen Städten Radfahrer von der Polizei angehalten werden, aus Sicherheitsgründen nicht nur solche Flächen, sondern generell auf Gehwegen zu fahren. Da wäre mutmaßlich das Abzock-Lied angebrachter als bei den üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Im ADFC-Blog gibt es eine genauere Untersuchung der strittigen Straße: Wenn die Kontrolle aus dem Ruder läuft

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