Rollende Bürgersprechstunde mit Jörg W. Lewin

Die letzte der fünf rollenden Bürgersprechstunden führt durch den Hamburger Norden — Treffpunkt ist am U-Bahnhof Dehnhaide, Ausgang Vogelweide, am Samstag, 12. November um 13 Uhr. Mit dabei ist dieses Mal Jörg W. Lewin, SPD- Bezirksabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher.

Rollende Bürgersprechstunde mit Lars Kocherscheidt-Dahm

Am Samstag, den 5. November um 10 Uhr, veranstaltet der Hamburger ADFC eine rollende Bürgersprechstunde mit dem SPD- Bezirksabgeordneten Lars Kocherscheidt-Dahm. Treffpunkt ist am Bahnhof Tonndorf an der Stein-Hardenberg-Straße.

Hamburg: Fahrradstadt der Zukunft?

Falls jemand Lust und Zeit hat: am Montag, den 14. November, 18.30 Uhr veranstaltet die Patriotische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation eine Diskussionsveranstaltung zu dem wohlklingenden Thema „Hamburg — Fahrradstadt der Zukunft?“

Beginn ist um 18.30 Uhr im Reimarus-Saal, Trostbrücke 6. Es wird um Anmeldung bis zum 10. November gebeten.

Runter vom Rad, rein ins Auto

Fahrradfahren ist auch dermaßen peinlich. Man ist an der frischen Luft, bleibt in Bewegung und gesund und nicht im Stau stecken und muss noch nicht einmal lange einen Parkplatz suchen. Kein Wunder, dass der Radfahrer beschämt die Hand vors Gesicht hält.

Peinlich für General Motors: die angesprochene Zielgruppe fand die Aktion nicht so sehr witzig. Die Mashups auf die Werbekampagne sind durchaus sehenswert.

Rollende Bürgersprechstunde mit Bernd Schrum

Der Hamburger ADFC veranstaltet am Samstag, den 22. Oktober um 11 Uhr eine rollende Bürgersprechstunde mit Bernd Schrum, dem Vorsitzenden des Ausschusses Verkehr und Inneres der Bezirksversammlung Bergedorf. Treffpunkt ist am S-Bahnhof Bergedorf am Ausgang Johann-Meyer-Straße.

Rollende Bürgersprechstunde mit Henrik Strate

Die rollende Bürgersprechstunde des Hamburger ADFC führt am Sonntag, den 9. Oktober, quer durch Altona. Mit dabei ist Henrik Strate, Fachsprecher Verkehr in der SPD-Fraktion der Bezirksversammlung Altona. Treffpunkt ist am S-Bahnhof Holstenstraße, Ausgang Stresemannstraße, um 15 Uhr.

Fahrradfreundlichkeit: Hamburg auf Platz 13

Hamburger zählen nicht nur zu den glücklichsten Menschen Deutschlands, Hamburger Radfahrer verkehren offenbar in einer relativ fahrradfreundlichen Stadt — das behauptet zumindest copenhagenize.eu. Deren Ranking der fahrradfreundlichsten Städte, bei dem Radverkehrsanteil und -akzeptanz, Sicherheit, Infrastruktur und Planung berücksichtigt wurden, gibt ein ganz überraschendes Ergebnis ab:

  1. Amsterdam (54)
  2. Kopenhagen (52)
  3. Barcelona (45)
  4. Tokyo (41)
  5. Berlin (41)
  6. München (40)
  7. Paris (39)
  8. Montreal (38)
  9. Dublin (37)
  10. Budapest (36)
  11. Portland (36)
  12. Guadalajara (36)
  13. Hamburg (36)
  14. Stockholm (33)
  15. Helsinki (31)
  16. London (31)
  17. San Francisco (30)
  18. Rio de Janeiro (30)
  19. Wien (30)
  20. New York (29)

Dass Amsterdam und Kopenhagen die ersten beiden Plätze einnehmen, ist kaum verwunderlich, herrschen dort doch veloparadisische Zustände. Wie sich aber die folgenden Städte um ihre Platzierung verdient gemacht haben, bleibt leider im Dunkeln. Tokio kommt offenbar ganz ohne Radverkehrsinfrastruktur aus und ist für jeden Radfahrer ein abenteuerliches Erlebnis, Berlin hat zwar einige nette Routen, genießt aber unter Radfahrern nun wirklich keinen guten Ruf, was man wohl auch von München behaupten kann. Warum nun aber gerade Hamburg vor Stockholm, Helsinki und San Francisco auf dem 13 Platz residiert, ist nun vollkommen unklar.

Die teilnehmenden deutschen Städte sind vom Prädikat der Fahrradfreundlichkeit ausreichend weit entfernt, so dass man einigermaßen skeptisch auf das Ranking blicken darf. Deutschland ist und bleibt eine Autonation, in der Fahrräder als Spielzeug angesehen werden und sich die Radverkehrsanlagen nicht sehr viel geben. Insofern ist die Liste immerhin repräsentativ, weil Hamburg ganze sieben Plätze hinter München und Berlin liegt, die beide nicht gerade ein Musterbeispiel einer Fahrradstadt sind, aber laut den dortigen Radfahrern wenigstens den Versuch einer Radverkehrspolitik unternehmen.

In Hamburg versucht man momentan wenigstens mit Schutzstreifen auf der Fahrbahn den Radverkehr zu fördern. Nach der Elbchaussee soll nun auch die Reeperbahn einen solchen Streifen bekommen, wobei allerdings nicht klar wird, ob tatsächlich Schutzstreifen oder um Radfahrstreifen geplant sind. Es bleibt zu hoffen, dass man sich nicht nur darauf beschränkt, in Straßen mit fehlenden Radwegen zum Pinsel zu greifen, sondern vor allem die abertausenden Zeichen 240 abmontiert, die Hamburger Radfahrer abseits der Hauptverkehrsstraßen zum Befahren der meistens engen und unübersichtlichen Sonderwege zwingt. Auf der Fahrbahn darf ein Radfahrer nämlich auch ohne Schutzstreifen rollen, an vielen anderen Straßen wird er auch fast 14 Jahre nach Ende der generellen Radwegbenutzungspflicht auf gefährliche und stellenweise kaum zumutbare Radverkehrsanlagen gezwungen.

Rollende Bürgersprechstunde mit Martina Koeppen

Am Samstag, den 24. September, führt die erste von fünf rollenden Bürgersprechstunden durch Hamburg. Treffpunkt ist um 16 Uhr am U-Bahnhof Christuskirche, mit dabei ist Martina Koeppen, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion.