Zoff auf der Straße

Der NDR mischt fleißig mit beim Kampf um die Straße. Die Beschreibung der Nordreportage muss man einfach komplett zitieren:

Mehr Radfahrer, mehr Autos – weniger Platz. Der Verkehr wird stressiger, für alle Teilnehmer: Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer. Jeder pocht auf seine Vorfahrt. Die Stimmung scheint aggressiver geworden zu sein: Radfahrer fühlen sich von Autofahrern drangsaliert, kritisieren die schlechte Verkehrspolitik. „Radler-Rambo“, ein Trendwort, das ausdrückt, wie viele Radfahrer gesehen werden, sei es von Fußgängern oder Autofahrern.

Die Reportage begibt sich direkt in die Kampfzone Verkehr. Das Autorenteam Sara Rainer und Julian Prahl ist mit kleinen Kameras auf dem Lastenrad oder im Taxi unterwegs, um unverfälschte Situationen zu erleben: Wie kommt es zu den Streitereien, warum wird gepöbelt, wer hat Recht?

Stefanie Fischer aus Hamburg ist auf ihr Fahrrad angewiesen, sie möchte eigentlich auf der Fahrbahn fahren um schnell voranzukommen, denn die 50-Jährige kann sich kein Auto oder die „Öffentlichen“ leisten. Doch sie findet, dass die Autos ihr keinen Platz lassen. Rentner Dieter Beck aus Osnabrück ist Vorsitzender der einzigen Bürgerinitiative in Norddeutschland, die sich direkt gegen Falschradler richtet. Er beobachtet eine Verwahrlosung der Verkehrssitten seitens der Radfahrer. Otto Stark, seit 18 Jahren Taxifahrer in Kiel, sieht die Radfahrer klar in der Pflicht, sich besser zu verhalten und Rücksicht zu nehmen, denn die Straßen sind für die Autos gebaut. Alle drei Personen werden durch den Verkehr begleitet, der Zuschauer erlebt dabei die direkten Konfrontationen.

Damit werden alle eindimensionalen Positionen hinreichend abgebildet. Man darf gespannt sein, ob wieder nur eine Berichterstattung aus dem Krieg stattfindet oder tatsächlich Hintergründe und Ursachen gesucht werden.

die nordreportage: Zoff auf der Straße
Montag, 20. Februar 2012, 18:15
Mittwoch, 22.02.2012, 02:10 Uhr
Freitag, 24.02.2012, 13:00 Uhr

In fünf Jahren könnte Hamburg wie Kopenhagen sein

Es gibt in der deutschen Bevölkerung mitunter keine schrecklichere Vorstellung als eine Erhöhung des Radverkehrsanteiles, sind manche Autofahrer mit der Gegenwart eines Fahrrades sofort überfordert. Gleichwohl stecke hinter einer Förderung des Radverkehres auch sofort eine Beschneidung des deutschen Wohlstandes, der aus der deutschen Geschichte des hervorragenden Autobaues resultiere — vor allem wird Wohlstand als Mangel an Bewegung fehlinterpretiert. Nun kann man sich natürlich fragen, ob die Bewohner von Amsterdam oder Kopenhagen unglücklicher oder ärmer sind, denn dort gilt das Fahrrad gar wichtiger als ein Automobil.

Die ZEIT sprach ein paar dänischen Radverkehrsplanern: Mach’s wie Kopenhagen

Im ersten Moment glaubt man sich verhört zu haben und fragt nach. Aber nein, versichert Mikael Colville-Andersen und wiederholt sein Statement: In nur fünf Jahren könnten auch Städte wie Berlin und Hamburg genau so eine Fahrradstadt sein wie heute Kopenhagen. „Es braucht nur den Mut und die Entschlossenheit der zuständigen Verantwortlichen“, sagt der 44-Jährige.

SPD: keine Förderung des Radverkehrs

Es war einmal die Rede von Hamburg als Fahrradstadt — das ist noch gar nicht so lange her, aber schon vorbei. Der Abschied kam still und leise in einer winzigen Meldung:

Senat verabschiedet sich von 18-Prozent-Ziel

Nach Ansicht von Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof ist das bereits mehrere Jahre gültige Ziel, bis 2015 den Anteil des Radverkehrs auf 18 Prozent auszubauen, „zu ambitioniert“. Bislang galt dieses Vorhaben als Konsens in der Politik. Till Steffen (GAL) kritisierte: „Bürgermeister Olaf Scholz und seine Truppe gehen in ihrer Verkehrspolitik immer den Weg des geringsten Widerstands. Denn es ist bequemer, Konflikten um Straßenraum auszuweichen, als beharrlich für Radwege und eine Neuverteilung zu kämpfen.“

Hamburg ist neon-gelb

Das neue Jahr beginnt mit strahlenden Aussichten für Hamburgs Radfahrer, freut sich die WELT:

Strahlende Aussichten: Immer mehr Hamburger wappnen sich mit Warnwesten gegen die schlechten Wetterbedingungen – und sorgen so für mehr Sicherheit.

Diesen Zusammenhang kann man so beschreiben, muss man aber nicht — wenigstens der hinten dran geschobene Satz sollte korrekterweise lauten: „Und gleichen damit unaufmerksame Fahrweisen der Autofahrer aus.“

Keine Frage: Sichtbarkeit ist im Straßenverkehr wichtig. Vor zwei Monaten schon erschien auf dieser Webseite ein Artikel über das Radfahren mit Warnweste, der schon damals bilanzierte, dass eine Warnweste zwar den einzelnen Radfahrer prinzipiell zu schützen vermag, für den Radverkehr insgesamt aber mutmaßlich keine positiven Auswirkungen bezüglich der Sicherheit zeigen wird. Die komplette Argumentation kann im damaligen Artikel nachgelesen werden.

Die WELT schreibt nun:

Auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause kommt es, gerade im Winter, zwischen Fahrrad- und Autofahrern häufig zu Kollisionen. Sind die Personen bei Dunkelheit jedoch gut zu erkennen, verringert sich die Gefahr eines Unfalls drastisch.

Soweit, so korrekt. Umgekehrt betrachtet lassen sich Autofahrer dank der neongelben Radfahrer immer weiter vom Sichtgebot befreien. Beinahe jeder Radfahrer hatte schon mindestens einmal mit einem Autofahrer zu tun, der trotz allerbester Sichtverhältnisse die Vorfahrt des Radfahrers missachtete oder beim Ausparken beinahe den Radfahrer auf die Motorhaube nahm. Häufig heißt es dann: „Ich habe Sie gar nicht gesehen!“ Korrekt wäre sicherlich: „Ich habe nicht aufgepasst“, „Ich habe nebenbei SMS getippt“ oder „Ich habe am Navigationsgerät gespielt.“

Es gibt für den Kraftfahrzeugverkehr keinen Anspruch, dass sich sämtliche Hindernisse mit gelben Warnleuchten ausstatten, überall die Straßenbeleuchtung funktioniert und alle Verkehrsteilnehmer, die nicht hinter dem Steuer sitzen, sondern zu Fuß, auf dem Rad oder Motorrad unterwegs sind, eine Warnweste tragen, damit das Autofahren möglichst leicht und einfach von der Hand geht. Ein Fahrzeugführer ist stets verpflichtet, nach Hindernissen Ausschau zu halten, innerorts noch mehr als auf der in der Regel nicht von Menschen aufgesuchten Autobahn. Daraus folgt nun auch, dass er etwa beim Abbiegen gründlich Ausschau halten muss, ob sich auf dem parallel verlaufenden Radweg womöglich ein Radfahrer nähert, anstatt den Schluss zu ziehen, dass sich alles wichtige schon selbst mit einer Weste kennzeichnen wird.

Das Ziel sollte nun eigentlich nicht sein, alle schwachen Verkehrsteilnehmer mit einer Warnweste auszustatten, damit der Autoverkehr ungestört rollen kann, sondern vielmehr den Autoverkehr so weit zu reglementieren und die Verkehrsinfrastruktur so weit umzugestalten, dass sich alle Verkehrsteilnehmer ohne übertriebene Schutzvorrichtungen im öffentlichen Raum bewegen können. Stattdessen heißt es aber:

Der knallige Trend fällt auch den Polizeibeamten immer häufiger auf. Sie begrüßen die steigende Sensibilisierung der Passanten, Oberbekleidung zu tragen, die den Licht- und Sichtverhältnissen der Jahreszeit angepasst ist. Deshalb denkt die Polizei nun über eine Broschüre nach, die die Wichtigkeit von Reflektorwesten untermauern soll.

Man muss sich eigentlich erst einmal klar machen, wie grotesk diese Zeilen eigentlich sind: die Polizei schätzt die Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern durch Kraftfahrzeuge so groß ein, dass es sogar eine Broschüre zu dem Thema geben soll. Aber nicht etwa eine an den Kraftfahrzeugverkehr adressierte Broschüre zum richtigen Verhalten in der dunklen Jahreszeit, sondern Empfehlungen über Warnwesten für die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Warnwesten können zwar im Gegensatz zum Fahrradhelm schon präventiv einen Unfall verhindern, sind aber längst kein Allheilmittel: sie leuchten nämlich nur bei Tageslicht. Die grelle Tagesleuchtfarbe reagiert auf ultraviolette Strahlung, so dass die nächtlichen Reflektionseigenschaften der gelben Leibchen kaum Unterschiede zu einer etwas helleren Jacke aufweisen. Lediglich die Reflektionsstreifen sind im Scheinwerferlicht sichtbar, aber leider allzu oft von Rucksäcken, Taschen oder gar Kapuzen verdeckt.

Selbst wenn: eine Warnweste macht keinen Radfahrer sichtbar, der auf einem Radweg entlangfährt, der nicht direkt parallel zur Fahrbahn, sondern hinter einem Grünstreifen oder gar hinter parkenden Autos geführt wird — dort ist er schon physikalisch gesehen unsichtbar. Auf einem Radweg neben der Fahrbahn ist der Radfahrer zwar prinzipiell sichtbar, dringt aber nicht sofort in das Bewusstsein des Autofahrers: der Radler ist schließlich außerhalb der Fahrbahn und für den Autofahrer zunächst unerheblich. Probleme gibt es in beiden Fällen erst beim Abbiegen, wenn der Radfahrer unvermittelt auf der Motorhaube liegt. Denn nachts ist mit der Tagesleuchtfarbe nunmal nichts zu gewinnen und die Reflektionsstreifen leuchten auch nicht, wenn sich der Radfahrer nicht im Scheinwerferlicht des Autos bewegt.

Statt Warnwesten zu empfehlen, könnte die Broschüre auch andere Hinweise enthalten. Etwa die Aufforderung, gefährliche, weil unsicher geführte Radwege zu meiden und stattdessen auf der Fahrbahn im Blickfeld des Kraftfahrzeugverkehres zu radeln. Oder auf funktionierende Beleuchtung, Reflektoren und Bremsen zu achten, die deutlich effektiver sind als jede Warnweste. Und eben die Aufforderung an den Kraftfahrzeugverkehr, nachts ganz besonders aufmerksam zu fahren und mit schlecht sichtbaren Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

Es muss wohl an dem deutschen Verständnis einer Automobilnation liegen, dass auf diese Idee niemand kommt. Stattdessen helfen die schwachen Verkehrsteilnehmer weiter mit beim Aufbau der autogerechten Stadt im 21. Jahrhundert, in der man sich ohne Warnwesten offenbar nicht mehr sicher außerhalb der eigenen vier Wände bewegen kann.

Vermutlich finden nicht-getragene Warnwesten bei Radfahrern und Fußgängern bald Einzug in die Unfallberichte — ganz analog zu der bereits üblichen Erwähnung eines nicht getragenen Fahrradhelmes.

Hamburg träumt wieder von der Helmpflicht

Neues Jahr, neues Glück — Das Hamburger Abendblatt berichtet über einen neuen Versuch der Hamburger Politik zur Einführung der Helmpflicht: Hamburg will bundesweite Helmpflicht für junge Radfahrer

Nach zwei ganzen Absätzen über Unfallzahlen und deren Ursachen ist besonders dieser Satz interessant:

Offen ist, ob eine mögliche Helmpflicht für Minderjährige in Deutschland mit Geldbußen durchgesetzt werden soll und Eltern in Haftung genommen werden.

Eine Helmpflicht ohne Werkzeug zur Durchsetzung ist so interessant wie die bereits jetzt bestehende „Helmpflicht-light“ von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, der Radfahrern mit einer Helmpflicht drohte, sofern denn nicht wenigstens fünfzig Prozent freiwillig einen Helm aufsetzen sollten. Unklar ist die Formulierung des Autors bezüglich der Haftung der Eltern: sollen die jeweils nur das Bußgeld begleichen oder ob die Eltern bei einem Unfall die Kosten tragen sollen, die von den Versicherungen aufgrund des nicht oder des falsch getragenen Helmes abgelehnt werden?

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club kommt, wie bei solchen Artikeln schon beinahe übrig, lediglich mit einem kurzen Schlusssatz zu Wort:

Der Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Dirk Lau, sagt, die Helmpflicht „ist keine Lösung“. Er hält sie für wirkungslos.

Schade, dass Dirk Lau seine Bedenken nicht weiter präzisieren durfte, denn mit einem solch kurzen Plädoyer wird der ADFC wieder nur als Gruppierung radfahrender Spinner dargestellt, die sich in Furcht vor einer Einschränkung der persönlichen Freiheit gegen eine Helmpflicht positionieren.

Parallel dazu gibt es noch weitere Artikel beim Abendblatt: Hamburgs große Helm-Koalition. Dort stehen auch ganz erhellende Sachen:

Nun also ein neuer Anlauf. Klar ist: Ein Helm alleine kann keinen einzigen Unfall verhindern. Und doch scheinen internationale Vergleiche den Fraktionen recht zu geben. Sie belegen: Eine gesetzliche Fahrradhelmpflicht stellt ein „wirkungsvolles Mittel dar, um sowohl die allgemeine Helmtragequote zu erhöhen als auch die Zahl und den Anteil schwerer Unfallverletzungen von Radfahrern zu senken“.

Der zweite Satz stimmt immerhin noch, ab dann wird’s falsch. Eine Helmpflicht ist gerade eben noch ein wirkungsvolles Mittel, um die Helmtragequote zu steigern, aber ganz bestimmt kein wirkungsvolles Mittel, um die Sicherheit im Radverkehr tatsächlich zu erhöhen, das beweisen die zitierten Beispiele aus anderen Ländern übrigens recht eindeutig.

Leider kommt — wie bei dem Thema schon beinahe üblich — keine alternative zur Helmpflicht zur Sprache. Ein Helm schützt nicht vor Unfällen, vielleicht aber vor deren Auswirkungen, mit einem vernünftigen Radverkehrssystem ließen sich sogar Unfälle vermeiden — aber dazu fehlt zu oft der Wille in der Politik. Das Problem beginnt bereits bei seltsamen Radverkehrsanlagen, die Radfahrer durch Gefahrenbereiche führen und aufgrund ihrer oberflächlichen Beschaffenheit beinahe gänzlich untauglich sind und endet bei der mangelnden Regelkenntnis der Radfahrer, die im falschen Glauben an die Sicherheit auf linksseitigen Radwegen oder Gehwegen unterwegs sind und plötzlich an einem aus einer Ausfahrt rollenden Auto enden.

Da hilft ein Helm nur noch mit ziemlich viel Glück.

Eine Million Fahrten mit dem Hamburger Stadtrad

Das Jahr ist zwar noch nicht zu Ende, aber in den vergangenen Monaten wurden über eine Million Fahrten mit den Hamburger Stadträdern zurückgelegt:

In diesem Jahr sind schon eine Million Hamburger und Touristen mit den roten Stadträdern durch Hamburg geflitzt. Bald gibt es einen neuen elektronischen Schlüsselanhänger für die Ausleihe. Das StadtRad in Hamburg ist auf Rekordjagd: Seit dem Start im Juli 2009 stehen bereits zwei Millionen Fahrten zu Buche. Zudem wurden im bisherigen Jahresverlauf schon eine Million Fahrten gezählt. An derzeit 91 Stationen können in der Hansestadt die roten Flitzer ausgeliehen werden. (…)

1. Hamburger Light-Night-Ride

Zwar keine Critical Mass, aber trotzdem bunt und interessant: Advent, Advent, mein Fahrrad brennt!

Am Vorabend zum 4. Advent feiert die erste Fahrrad-Fun-Fahrt durch die vorweihnachtliche Hansestadt Premiere. Der Light-Night-Ride ist offen für Teilnehmer, die ein verkehrstüchtiges Fahrrad besitzen. Dazu gehören natürlich funktionierende Lampen: vorne weiß, hinten rot. Eigentlich reicht das.

Doch es geht um mehr: Beim Light-Night-Ride steht nicht nur der Spaß eines nächtlichen Fun-Rides im Vordergrund, sondern die Veranstaltung macht sich stark für gute Fahrradbeleuchtung und wirbt damit für mehr Sicherheit im Verkehr. Denn immer noch sind zu viele unterbelichtete Dunkelmänner unterwegs, die sich ohne Licht, mit mickrigen Funzeln, leeren Batterien oder rutschenden Dynamos in Gefahr begeben. Das ist schlecht für unser Image und muss nicht sein.

„Radwege statt Umweltzonen“

Die ZEIT hat wieder einmal ein fahrradbezogenes Interview veröffentlicht, dieses mal mit Dirk Lau vom Hamburger ADFC: „Radwege statt Umweltzonen“

(…) ZEIT Wissen: Der ADFC hat kürzlich gefordert, statt in Umweltzonen in den Innenstädten lieber in den Radverkehr zu investieren. Was heißt das konkret?

Lau: Da gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen: Bau von genügend modernen Radabstellanlagen, Stärkung des Umweltverbunds aus öffentlichem Nahverkehr und Fahrrad, um nur zwei Beispiele zu nennen. Es reicht nicht, hier und da mal einen neuen Radstreifen anzulegen. Wir müssen den motorisierten Individualverkehr in den Städten drastisch reduzieren. (…)

Amüsant ist wie immer der obligatorische Schlagabtausch zwischen Rad- und Autofahrern in den Kommentaren.

Verkehrsstaatsrat Rieckhof distanziert sich von Hamburgs Radverkehrsstrategie

Die gestrige Veranstaltung zur Hamburger Radverkehrsstrategie scheint relativ ernüchternd abgelaufen zu sein, berichtet hamburgize.com:

(…) Die jetzige Landesregierung verfolgt demnach laut Verkehrsstaatsrat Rieckhof offensichtlich nicht mehr das oberste Ziel der Radverkehrsstrategie, den Radverkehrsanteil zu verdoppeln. Die Radverkehrsstrategie ist wohl doch nur ein zahmer Papiertiger zum Vorzeigen bei Umwelthauptstadtanlässen und anderen „Öko-Events“, wie sogenannte „Klimaschutzwochen“.

Zu den Öko-Events zählt sicher auch der autofreie Sonntag, der in der Umwelthauptstadt 2011 überhaupt nicht stattfand.

ADFC-Podiumsdiskussionen zum Fahrbahnradeln

Der Hamburger ADFC veranstaltet zum Jahresende vier Podiumsdiskussionen als Abschluss der Kampagne „Ab auf die Straße“: