#bloodycyclists: Kraftfahrerin kommt mit Geldstrafe davon

Vor etwa einem halben Jahr machte eine Twitter-Nachricht einer jungen Britin die Runde, die sich damit brüstete, einen dieser scheiß Kampfradler, die eh keine Steuern zahlen, angefahren zu haben. Das war nicht unbedingt klug, weil ihr daraufhin die Polizei folgte: Zuerst auf Twitter, dann auch draußen vor ihrer Haustür.

Inzwischen hat ein Gericht entschieden, dass es bei einer Geldstrafe bleibt, der Vorwurf des rücksichtslosen Fahrens, was auch immer genau das drüben auf der Insel bedeutet, wurde fallengelassen: „#Scheißradfahrer vom Sattel geholt“

Emma Way verursachte einen Unfall, beging Fahrerflucht und brüstet sich damit auf Twitter. Von der Netzgemeinde wurde sie danach gegrillt, vielleicht fiel ihre Strafe darum auch milde aus.

2 Gedanken zu „#bloodycyclists: Kraftfahrerin kommt mit Geldstrafe davon“

  1. „Der Radfahrer, Toby Hockley, wurde nur leicht verletzt. Er befand auf sich den letzten Meilen einer langen Trainingsrunde, als er von Emma überholt wurde. Ihr Wagen streifte sein Rad und seinen Arm. Hockley landete in der Hecke, darum blieb es bei kleinen Blessuren.“

    Wenn man einen Radfahrer also nur leicht verletzt, ist alles ok?

    „Das Opfer, Toby Hockley, sagte in der Verhandlung, er sei froh, dass nicht mehr passiert sei. Dass sie damals nicht gehalten habe, habe ihn zwar geärgert, aber auch nicht weiter berührt.“

    Und ich dachte immer Fahrerflucht wäre eine Straftat… Wenn man einen Radfahrer umfährt wohl nicht…

  2. Erst bei erfolgreicher Tötung wird über ein höheres Strafmaß nachgedacht. Da das Opfer des Vorfalls ein Radfahrer war gibt es eindeutig mildernde Umstände.

    Nach dem mich ein Taxifahrer erst angehupt, dann gefährlich überholt hat wobei es zu Fahrzeugberührungen geführt hat (zum Glück ohne Sturz) erklärte mir die herbeigerufene Polizei:

    Wir wissen gar nicht was Sie wollen. Kein Personenschaden – keine Sachschäden über 50€ = überhaupt nichts los. Was sollen wir überhaupt hier?

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