Berlin soll eine Fahrradstadt werden

Radverkehrsförderung ist auch in heutigen Zeiten ein schwieriges Thema — aus „gut gemeint“ wird noch lange nicht „gut gemacht“. Für viele Verkehrsteilnehmer ist Radverkehrsförderung immer mit dem Bau neuer Radwege verbunden, obschon die das Problem gar nicht primär zu lösen vermögen. Mitunter hängt der Bürgermeister persönlich das Zeichen 240 an einem engen Gehweg an einer verlassenen Straße auf und behauptet stolz gegenüber der Presse, den Fahrradfahrern damit einen großen Gefallen getan zu haben.

Berlin will bis 2017 pro Jahr 17 Millionen Euro für Radverkehrsanlagen investieren — und damit den Radverkehrsanteil auf zwanzig Prozent erhöhen, schreibt Peter Neumann in der Berliner Zeitung: Was der Senat dafür tut, dass Berlin Fahrradstadt wird

Berlin soll eine Fahrradstadt werden. Mehr als 1000 Kilometer Radwege und -streifen ziehen sich bereits durch die Stadt. Was der Senat dafür tut.

3 Gedanken zu „Berlin soll eine Fahrradstadt werden“

  1. Es sind nicht allein die Bürgermeister, die VZ240 für eine tolle Sache halten, selbst der „Dorf“-ADFC mancher kleinerer Kommunen glaubt daran und stellt die B-Pflicht unbenutzbarer Radverkehrsanlagen nicht infrage. Nach dem Motto: Die Radfahrer wollen doch garnicht in unserem Dorf auf der Fahrbahn fahren, bzw. sie fahren neben dem b-pflichtigem Radweg auf dem Gehweg – illegal. Doch darüber lässt sich mit dem „Dorf“-ADFC nicht diskutieren.

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