280 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilogramm Einkauf

Ein Problem der momentanen Stadtentwicklung ist sicherlich die Verlagerung von Einkaufsmöglichkeiten auf die so genannten grüne Wiese, also weit außerhalb der eigentlichen Infrastruktur. Mit kurzen Wegen geht’s allenfalls bis an den nächsten Kiosk, wo es vielleicht einen Sixpack Bier gibt, aber längst nicht die restlichen notwendigen Lebensmittel, sofern man sich nicht auf Dosenfraß beschränken möchte.

Ein weiteres Mysterium der heutigen Innenstadt: Einkaufen ginge angeblich nur mit dem Auto, auf dem Fahrrad reiche es noch nicht einmal für den bereits ins Gespräch gebrachte Sixpack Bier. Dabei hat die Einkaufstour mit dem Rad durchaus Vorteile, die ausgerechnet aus dem begrenzten Frachtvolumen resultieren: Der kleinere Einkauf verlangt eine sorgfältigere Auswahl und ein paar Tage später landen weniger abgelaufene Lebensmittel im Kübel. Falls das noch nicht genügt, kann das Transportvolumen des Rades mit Fahrradtaschen oder gar einem Anhänger weiter vergrößert werden, dass es sogar für die bei derartigen Debatten immer als Beispiel ins Gespräch gebrachte vierköpfige Familie genügt.

Beim Einkaufen kommt das Kraftfahrzeug nämlich nicht allzu gut davon: Weg zum Einkauf belastet das Klima mehr als vermutet

Im Durchschnitt setzt jeder Deutsche 280 Gramm CO2 pro Kilo Einkauf frei

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