AutoBILD: Ein Blick hinter den Hass

Man kann zum Mobilitätswandel eine Menge Texte schreiben. Ein paar davon, leider viel zu lang und viel zu aufgeblubbert, stehen in diesem Blog, andere, in deutlich lesbarer und begreifbarer Länge, in anderen Weblogs, viele mittlerweile auch in „ganz normalen“ Tageszeitungen, Zeitschriften und Online-Magazinen.

Man mag das als Fortschritt erkennen: Der Mobilitätswandel ist in der Gesellschaft angekommen, er ist alltäglich, gegenwärtig, akzeptiert. Dass es dennoch immer wieder gegenteilige Veröffentlichungen gibt, dass sich Straßenverkehrsbehörden und Einwohner gegen Veränderungen des Straßenraumes aussprechen, das ist ein bisschen schade, aber gehört wohl dazu.

Und dann kam AutoBILD. Das, was die aktuelle Ausgabe der Autobild in den Straßenraum schmiss (oh, ich habe lange mit dem „M“ in „schmiss“ gerungen), war in dieser Form noch nie akzeptabel — und wirkt auf seine ganz besondere Weise in Hinblick der momentanen Diskussionen so unglaublich rückständig, aber doch so verheißungsvoll interessant, weil sich auf ganz deutliche Weise erkennen lässt, wie man den Hass auf eine bestimmte Art von Verkehrsteilnehmern schürt.

Eigentlich wurde alles relevante zur AutoBILD schon geschrieben. Einfach nicht kaufen, einfach nicht aufregen, einfach nicht beachten. Das wäre aber zu einfach: Erst mit dem wissen, wie dieser Hass funktioniert, kann vernünftig dagegen argumentiert werden.

AutoBILD: Ein Blick hinter den Hass weiterlesen