Der Radverkehr ist im Trans-European Transport Programm angekommen

Das ging ja überraschend glatt: EU-Parlament stimmt für den Radverkehr

Die Bemühungen der europäischen Radfahrerverbände unter Federführung ihres Dachverbands ECF waren erfolgreich. Das Europäische Parlament hat heute zugestimmt, den Radverkehr explizit in das Trans-European Transport Programm (TEN-T) aufzunehmen. Damit ist der Weg frei für Radverkehrs-Investitionen in Milliardenhöhe.

Man darf allerdings wie immer gespannt sein, welche Auswirkungen dieser Beschluss nun tatsächlich haben wird — gerade in Deutschland, wo man sich mit Radverkehrsförderung auf Bundesebene traditionell schwer tut.

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Polizei will Mindener Radfahrer zum Fahrradhelm überreden

Na gut: Minden will Anteil der Radfahrer besonders auf Kurzstrecken weiter erhöhen

Rund 14 Prozent des Verkehrs werden in Minden zur Zeit mit dem Fahrrad erledigt. Wenn es nach Michael Lax, dem Fahrradbeauftragten der Stadt geht, soll diese Zahl 2013 weiter steigen.

Solche Artikel gibt es seit einiger Zeit häufiger in den Zeitungen häufiger: eine Fahrradstadt zu werden scheint in letzter Zeit recht attraktiv zu sein, obschon immer gerne auf die ungezogenen Radfahrer gezeigt wird.

Interessant ist dabei vor allem der letzte Absatz:

Mit Kontrollen versucht die Polizei Radfahrer dazu zu bewegen, Helme zu tragen. Damit ließen sich jedoch nur die Anzahl schwerer Kopfverletzungen reduzieren, nicht die Anzahl der Fahrradunfälle insgesamt.

In den vorigen Zeilen dreht sich alles um verbesserte Abstellanlagen, mit denen noch mehr Verkehrsteilnehmer auf den Sattel gelockt werden sollen. Dann hier und da noch eine Fahrradstraße, schon, so scheint es, ist die Fahrradstadt fertig gebacken. Von besseren Radverkehrsanlagen für Radfahrer ist allerdings, von den Fahrradstraßen, erst einmal nichts zu lesen — und das überrascht: ein höherer Radverkehrsanteil wird gemeinhin nicht mit schlechten Radverkehrsanlagen generiert, auf denen sich Radfahrer von rechtsabbiegenden Kraftfahrern überfahren lassen dürfen. Die Sicherheit auf dem Rad wird nunmal nicht mit Abstellanlagen erhöht, sondern mit verbesserten Radverkehrsanlagen — und ganz bestimmt nicht mit Polizeikontrollen, bei denen die Beamten den fehlenden Fahrradhelm anmahnen.

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  • Viele Fortschritte und viele kleine Probleme

    Burkhard Witte ist insgesamt zufrieden mit dem Radwegenetz der Stadt Minden. Generell ist dem Vorsitzenden des Minden-Lübbecker ADFC-Kreisverbandes am guten Miteinander aller Verkehrsteilnehmer gelegen. Er sieht aber auch Verbesserungspotenzial.

Hamburg: Eine halbe Stunde Verspätung pro Stunde

Auf den Hamburger Straßen geht nicht besonders gut voran: Hamburger stehen pro Jahr bis zu 3,3 Tage im Stau

Hamburg steht immer länger im Stau. Bis zu 32 Verspätungs-Minuten sammelt jeder Autofahrer während der Hauptverkehrszeiten pro Stunde. Regelmäßige Pendler verbringen hochgerechnet pro Jahr 3,3 Tage im Stau. Das geht aus einer europaweiten Studie des Navigationsgeräte-Herstellers Tom Tom hervor.

Man kann ja von öffentlichen Verkehrsmitteln halten was man will, aber 3,3 Tage pro Jahr lassen sich auch sinnvoller verbringen — und sei es mit einem Buch oder einem iPad in der Bahn.

Siehe auch:

  • Hamburger stehen am längsten

    Autofahren in Metropolen ist zäh, Millionen Pendler stecken regelmäßig im Stau. Schneller geht es in der Nacht. Doch wie viel Zeit spart man wirklich, wenn die Straßen leer sind? Eine Studie liefert Antworten für Deutschlands Großstädte.

Deutsche zählen zu den schlimmsten Verkehrssündern

Traditionell sind die Rollen im deutschen Straßenverkehr längst verteilt: die Radfahrer hielten sich eh nie an die Verkehrsregeln und führen über rote Ampeln aber nicht auf den bestens ausgebauten und breiten Radwegen, wogegen Kraftfahrer vollkommen regelgetreu unterwegs wären und sich strengstens an die Straßenverkehrs-Ordnung hielten. Eine Umfrage unter jungen Autofahrern stellt das allerdings etwas anders dar: Wir sind ein Volk von Rüpeln

Viele junge Autofahrer pfeifen auf die Verkehrsregeln, sie fluchen dabei gern und benehmen sich auch sonst im Fahrzeug oft daneben. Das sind Ergebnisse einer Umfrage, die den ganz normalen Wahnsinn auf den Straßen Europas dokumentiert. Vor allem die Deutschen geben kein gutes Bild ab.

Genau genommen ist das mit den Rotlichtverstößen auch gleich schon wieder so eine Sache, denn:

85 geben noch mal Gas, wenn die Ampel schon auf Gelb steht.

Gelbes Licht heißt nunmal, vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen zu warten. Wer dann noch aufs Gaspedal drückt, wie es in Deutschland nunmal ganz offensichtlich Brauch ist, nimmt eine Gefährdung willentlich in Kauf: Aus gelbem Licht wird schnell rotes Licht und nicht selten rollt schon der Querverkehr los, bevor das eigene Fahrzeug die Kreuzung verlassen hat. Oder noch schlimmer: gegenüber bekommen querende Fußgänger ihre Freigabe und betreten schon die Fahrbahn. Und doch wird das alles im Cockpit unter die Begründung eingereiht, dass es ja mutwillig keine grüne Welle gebe und man sich daher selber helfen müsse.

Oder:

Mehr als der Hälfte der Befragten platzt im Auto außerdem der Kragen: 62 Prozent gaben an, während der Fahrt zu schimpfen.

Insofern beeindruckt es gar doppelt, dass am Stammtisch vor allem auf die Radfahrer geschimpft wird, die den bestens ausgebauten und breiten Radweg nicht benutzen.

„Radfahren bei diesem Wetter ist gefährlich und nicht gerade intelligent.“

Der prinzipiell überraschend fahrradfreundliche Berliner Tagesspiegel hat einen ganz unverfänglichen Artikel über den winterlichen Straßenverkehr im Angebot: Achtung, heute Nacht wird es richtig rutschig

Schnee, Eis und Matsch liegen nach einem winterlichen Wochenende auf Berlins Straßen, zudem gab es am Morgen massive Verspätungen bei der S-Bahn. Achtung, liebe Leserinnen und Leser: Heute Nacht und am Dienstagfrüh ist höchste Vorsicht geboten.

Leider fragt Ronja Spiesser zum Schluss:

Wie kommen Sie durch den Verkehr in Berlin, liebe Leserinnen, liebe Leser? Sind die Straßen vor Ihrem Büro oder Zuhause geräumt? Schicken Sie uns Ihre Eindrücke und Bilder aus dem winterlichen Berlin an leserbilder@tagesspiegel.de!

Leider hat mindestens einer der Leser offenbar auch einen Radfahrer im winterlichen Treiben auf der Straße ausgemacht. Fahrradfahren gilt durch die Windschutzscheibe hindurch eh immer als ganz besonders schlimm und gefährlich, mancher Kraftfahrer mag sich tatsächlich nicht vorstellen, wie sich ein verantwortungsvoller Mensch überhaupt in einer Innenstadt mit dem Rad bewegen kann, aber beim Fahrradfahren im Winter wird anderes Vokabular hervorgekramt. Und so entwickelte sich die übliche Diskussion in den Kommentaren.

Ganz besonders interessant ist auch hier die Begründung: der Autofahrer könnte ja eventuell nicht mehr bremsen und überführe den Radling geradewegs. Das mag sicherlich zutreffend sein, wenn der Kraftfahrer nämlich nichts von Sicherheitsabständen hält und seinem Unverständnis gegenüber dem winterlichen Radfahrer Luft macht, indem er sich ganz besonders verkehrsgefährdend verhält. Das erinnert immer wieder an die klugen Ratschläge durchs Beifahrerfenster, dass das Radfahren doch so gefährlich sei, bevor der Kraftfahrer zur Untermauerung seiner These den zweirädrigen Empfänger seiner Thesen an den rechten Kantstein drängelt, damit er ja nicht noch einmal hier aufs Rad steigt.

Konsequenterweise müsste im Winter das Autofahren verboten werden: schließlich geht es wenigstens mit Spikereifen auf dem Rad ganz wie auf Schienen zum Ziel, während die Kraftfahrzeuge noch an der Kreuzung verrutschen.

Neue Gefahrenquelle: unaufmerksame Fußgänger

Florian Rötzer behauptet: Fußgänger, die Handys benutzen, sind gefährdet

Multitasking führt zu Unachtsamkeit, gegen das SMSen während des Überquerens von Kreuzungen müsse man nach US-Wissenschaftlern ähnlich streng wie gegen Fahren unter Alkoholeinwirkung vorgehen

Als Radfahrer sind die dort skizzierten Ergebnisse der Studie keine Überraschung: selten kommen Fußgänger auf die Idee, eine Fahrbahn ohne einen Blick nach links oder rechts zu queren, es gehört aber zum guten Benehmen, vollkommen achtlos auf den Radweg zu treten und vollkommen überrascht zu lamentieren, wenn es bei der anschließenden Gefahrenbremsung etwas knapper werden sollte — überdurchschnittlich häufig tragen jene Fußgänger dabei ein Mobiltelefon am Ohr.

Heute: Europaweite Fahrradinfrastruktur-Förderung?

Auch wenn dieses Blog Radverkehrspolitik heißt, ist Europa-Politik eine eigene Hausnummer, die mitunter weder leicht zu erklären noch zu verstehen ist. Auf jeden Fall stimmt das Europäische Parlament heute über die Förderung von Radverkehrsinfrastruktur ab und wie es sich in der Politik gehört, gibt es noch einiges an Vorurteilen und Vorbehalten: Don’t Let The EU Parliament Ignore 100 Million Cyclists

This Tuesday, the European Parliament will decide if billions will be made available for cycling infrastructure and EuroVelo. ECF and its members are calling upon the cycling world to make their voice heard by putting pressure on the Parliament’s Transport Committee.

Mehr dazu:

Studie: Fahrradfahren ist nicht gefährlicher als Autofahren

Nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern eigentlich immer und insbesondere in jeder Diskussion wird immer wieder das eine abgegriffene Argument angeführt: Fahrradfahren sei doch viel zu gefährlich, darum sollte man lieber das Auto nehmen. Und auch kein ordentlicher Zeitungsartikel kommt ohne den klagenden Unterton aus, dass Radfahren ja irgendwie gefährlich sein müsse, kein vernünftiger Schulpolizist verlässt den Klassenraum ohne die Behauptung, Radfahren ohne Helm sei eine todsichere Angelegenheit. Eine Studie stellt nun fest, was von Radfahrern eigentlich schon immer behauptet wurde: Fahrradfahren ist nicht gefährlicher als Autofahren

Radfahren soll gefährlich sein. Deswegen wird immer einmal wieder über eine Helmpflicht gesprochen. Gegner sagen, eine Helmpflicht würde manche Menschen abhalten vom Radeln, was nicht nur der Gesundheit diene, sondern auch den die Luft belastenden und Lärm produzierenden Verkehr reduziere. Unklar jedoch ist, ob das Gefährdungsrisiko für Radfahrer höher ist als das für Autofahrer oder Fußgänger. Britische und australische Wissenschaftler sind nach Auswertung von Unfalldaten für Großbritannien zu dem Ergebnis gekommen, dass Autofahren in aller Regel deutlich gefährlicher ist als Radfahren. Nur Männer im Alter von über 70 Jahren scheinen vom Fahrradfahren stärker gefährdet zu werden.

Krieg in den Kommentaren

Es wird ja mittlerweile davon abgeraten, die Kommentare unter fahrradrelevanten Artikeln in Online-Medien zu lesen, das bereitet mitunter allerschlimmste Kopfschmerzen. Die nächste Runde wurde beim Tagesspiegel eingeläutet: Verkehrsverwaltung gibt Kaiserdamm für Radfahrer frei

Die Strecke zwischen Theodor-Heuss- und Ernst-Reuter-Platz ist für Radler ein Graus – aber ohne brauchbare Alternative. Jetzt wird die Benutzungspflicht für den von Gefahrenstellen gesäumten Radweg aufgehoben.

Mancher Kommentator argumentiert so stumpf, dass es nicht nur verwunderlich scheint, wie er wohl seine Fahrerlaubnis bekommen hat, sondern auch, wie er wohl sonst den ganzen Tag lang so durchs Leben kommt, geschweigedenn sich die Schuhe bindet. Auf diesem Niveau zu diskutieren ist mutmaßlich nur noch bloße Zeitverschwendung.

Hauptsache Helm

Es ist eigentlich eine recht bewegende Geschichte, die dort im Mantel der Regionalausgaben des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages erschienen ist: Mircos Freude ist eine Belohnung

Mirco leidet an der seltenen Krankheit Mitochondriopathie: Der Neunjährige ist beim Duschen und Zähneputzen auf Hilfe angewiesen.

Wer sich allerdings auch im dunkleren Halbjahr mit dem Rad auf die Straße traut, wird sich umgehend am Titelfoto des Artikels stoßen: Der dort abgebildete Junge reitet dort mit Fahrradhelm — und der sitzt auch noch ganz schlecht.

Sicherlich läuft man bei diesem Thema Gefahr, leicht in die Erbsenzählerei abzurutschen. Gesellschaftlich durchgesetzt hat sich die Meinung, dass für vermeintlich gefährliche Betätigungen, zu denen unter anderem Skifahren, Radfahren, Reiten und leider auch der Besuch eines Spielplatzes gehören, umbedingt ein Schutzhelm getragen werden müsse. Leider findet anschließend keine weitere Differenzierung mehr statt und die Qualität dieser Behauptung verbleibt unterhalb des Stammtischniveaus.

Nun mag man von der Schutzfunktion eines Fahrradhelmes halten was man will, aber wenn ein Fahrradhelm schützt, dann sicherlich nur beim Radfahren. Kein vernünftiger Verkehrsteilnehmer käme auf die Idee, einen Motorroller oder gar ein Motorrad mit einem Fahrradhelm zu steuern, denn ganz offensichtlich genügt die Schutzwirkung der doch recht einfachen Styroporhaube längst nicht den Ansprüchen, die im Ernstfall auf dem Kraftrad das Leben retten könnten.

Auf die Idee, mit dem Fahrradhelm auf die Piste zu fahren oder aufs Pferd zu steigen kommen leider ungleich mehr Menschen, obwohl nicht ohne Grund spezielle Sporthelme für beinahe jede einzelne Sportart angeboten werden. Danach muss man gar nicht lange suchen, das weiß sogar Wikipedia. Und über den angesprochenen Reithelm steht dort:

Gemeinsam ist allen Reithelmen, dass sie erhöhten Anforderungen genügen müssen, da die Fallhöhe höher ist als beispielsweise bei Ski- oder Fahrradfahren. Außerdem müssen sie auch dann schützen, wenn ein Huf gegen den Helm schlägt.

Und selbst wenn man von der Wahl des Helmes absieht: so wie der Junge den Helm trägt, hätte man ihn auch ohne Kopfschutz auf den Sattel setzen können. Der richtige Einstellung des Fahrradhelmes ist eine kleine Wissenschaft, aber sinnvollerweise sollte der Helm auch die Stirn schützen, schließlich prallt die Stirn bei einer Feindberührung überdurchschnittlich häufig als erstes auf das Hindernis. Nun ist es kein Geheimnis, dass aus verschiedenen Gründen Helme gerne online bestellt werden, der Postbote aber längst nicht die nötige Fachkenntnis zum Einstellen des Fahrradhelmes mit an die Tür bringt. Im Endeffekt wird der Helm dann irgendwie so hingemurkst, dass er nicht sofort von der Murmel rutscht, bleibt aber in der Regel vollkommen falsch eingestellt. Wichtig ist nicht nur die Position des Helmes, der bei den meisten Kindern eher auf dem Hinterkopf sitzt und die Stirn im Ernstfall dem Hindernis präsentiert, sondern auch die richtige Einstellung des Kopfumfanges und der Kinnriemen — gerade letztere verbleiben häufig im Lieferzustand, was das richtige Tragen des Helmes noch einmal erschwert.

Diese Details werden leider in den vielen Pro-Fahrradhelm-Kampagnen überhaupt nicht als wichtig hervorgehoben: Dort gilt die Prämisse, mit Helm könne ja überhaupt nichts passieren. Polizei und Eltern sind zufrieden, schließlich trägt das Kind einen Fahrradhelm, und wenn es dann wirklich mal knallt, dann blutet zwar die Stirn, aber im Polizeibericht kann immer noch geschrieben werden, der Fahrradhelm habe schlimmeres verhindert, selbst wenn der Helm keinen Kratzer abbekommen hat, weil die Stirn sämtliche Kopfarbeit alleine leisten musste.

Im wahrsten Sinne des Wortes noch einer draufgesetzt wird von den Eltern im Winter: damit der junge Radler nicht friert, wird noch eine Mütze zwischen Helm und Schädel gezwängt, woraufhin der Helm noch ein paar Zentimeter nach oben steigt und auf dem jungen Kopf eine Art Turm bildet, an dessen Spitze sich ungesund viel Masse sammelt. Diese so genannte GripGrab beispielsweise soll sich laut Produktbeschreibung optimal unter den Helm fügen, obwohl spätestens beim Blick auf das Produktfoto klar wird, dass diese abenteuerliche Konstruktion allenfalls für ein Schleudertrauma taugt, weil der mehrere hundert Gramm schwere Helm bei einem Unfall am Schädel mit den Fliehkräften multipliziert am Schädel zerren wird. Bei diesem Produktfoto scheint das Mädchen allerdings außerdem noch einen zu kleinen Helm zu tragen. Vor Schäden wird ein in dieser Höhe getragener Fahrradhelm sicherlich nicht mehr schützen, schließlich besteht kaum noch Kontakt zum Kopf. Dennoch gilt auch hier das Motto „Hauptsache Helm“, wie die jungen Radfahrer jeden Morgen an den Grundschulen und Orientierungsstufen beweisen. Ob der Helm überhaupt noch schützen kann oder lediglich der Beruhigung der Eltern und Schulpolizisten dient, soll an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.

Zurück zu Mirco: auch wenn wie im Artikel angesprochen die finanziellen Mittel begrenzt sind, lohnt sicherlich die Investition in einen vernünftigen Reiterhelm, gerade wenn der Junge ohnehin an motorischen Problemen leidet und ein Unfall womöglich wahrscheinlicher sein könnte. Die Fahrradhelm-Kapuze-Kombination auf dem Titelfoto wird ihn im Ernstfall zumindest nicht schützen können.