„Blutdiamanten, Stahl und Kupfer“

Dass ein Kraftfahrzeug im rollenden Betrieb nicht gerade sonderlich ressourcenschonend fährt, ist nun wirklich kein Geheimnis. Meist vergessen wird allerdings, dass schon die Produktion eine erhebliche Umweltsünde darstellt — und die Probleme betreffen vor allem wieder die ärmeren Länder der Welt, schreibt Alexandra Endres in der Zeit: Die tödlichen Nebenwirkungen eines deutschen Autos

Autos sind aus Stahl, Kupfer und Alu. Ihr Abbau richtet in den Ursprungsländern große Schäden an. Hilfsorganisationen fordern: Die Autohersteller müssen das verhindern.

Fahrrad schiebend zur Eurobike-Messe

Ein bisschen paradox scheint das schon: in Friedrichshafen findet die wohl wichtigste Fahrradmesse Europas statt, doch bekommt ein Radtourist überhaupt das Aussteigen aus der Bahn auf die Reihe, muss das Bike noch durch den Bahnhof getragen werden. Ob man es draußen wenigstens in die Richtung des Messegeländes schafft, ist auch keineswegs sicher: Stadtbahnhof – Armutszeugnis für die Fahrradstadt?

Der ADFC sieht den Stadtbahnhof als Armutszeugnis für die Fahrradstadt Friedrichshafen. Fehlende Aufzüge, ein seit Wochen kaputtes Förderband und mangelnde Beschilderung für Radwege sind die Hauptkritikpunkte.

Die Verkehrswacht findet keine Argumente für Fahrradhelme

Die Deutsche Verkehrswacht will erklären, warum ein Fahrradhelm eine gute Idee ist: Zehn Argumente für den Fahrradhelm

Ein Fahrradhelm ist die Knautschzone des Radlers – er kann bei einem Sturz die Aufprallenergie auf den Kopf abmildern. Obwohl in Deutschland im letzten Jahr 76.655 Radfahrer bei einem Unfall verletzt oder getötet wurden, tragen nur elf Prozent der Radler einen Helm. Die Deutsche Verkehrswacht nennt zehn gute Gründe, künftig einen Helm aufzusetzen.

Eine solche Liste lässt sich nicht objektiv und ohne Unfug aufbauen.

399 Radfahrer wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr getötet, 14.436 wurden schwer verletzt. Ein Helm kann dabei helfen, Kopfverletzungen mit schwerwiegenden Folgen zu verhindern.

Gut, das ist naheliegend, das ist nicht zwangsläufig falsch, das ist ein Argument.

Die glatte Oberfläche des Helms sorgt bei einem Sturz für ein Abgleiten vom Untergrund. Der Hartschaum verformt sich und die Aufprallenergie wird gedämpft.

Die grundsätzliche Funktionsweise eines Fahrradhelmes ist nun allerdings nicht unbedingt ein gutes Argument.

Sichtbarkeit: Mit integriertem Rücklicht und reflektierenden Streifen sorgt ein Helm für bessere Sichtbarkeit bei Dämmerung und Dunkelheit.

Kann man wohl so stehen lassen.

Wer mit Helm fährt, sieht sportlich aus und beweist Stil, ob in Rennkluft oder Bürooutfit.

Das ist zwar auch ein Argument, aber dürfte wohl kaum die Mehrheit der Radfahrer überzeugen.

Frisurschutz: Besser mit Helm die Frisur ruinieren, als ohne Helm nach einem Unfall keine Frisur mehr zu haben.

Damit kann man ja weitermachen: lieber mit dem Helm die Ohren plattknicken als nach einem Unfall keine Ohren mehr zu haben. Schnell im Lexikon noch ein paar Körperstellen nachschlagen und schon sind die zehn Argumente voll.

Ein Helm schützt den Träger. An heißen Tagen sorgen Belüftungsöffnungen für Frischluftzufuhr.

Das wiederum ist durchaus eine sehr sinnvolle Anwendung für Fahrradhelme.

Regenschutz: Mit Helmüberzug bleibt der Kopf trocken. Winddichte Unterziehmützen schützen vor kalter Zugluft.

Die Verkehrswacht übersieht allerdings, dass Mützen auch auf einen unbehelmten Kopf passen, allerdings nicht unter einen Helm: die meisten Unterziehmützen heben den Helm so weit an, dass er überhaupt nicht mehr sicher sitzt.

Was Radprofis können, können Freizeitradler auch: Helm tragen – und das ganz ohne Doping.

Man merkt, langsam gehen tatsächlich die Argumente aus.

Vorbild: Ihre Kinder tragen Helm, Sie aber nicht? Gehen Sie mit gutem Beispiel voran.

Ein Hinweis auf die Vorbildfunktion darf nie fehlen.

Seien Sie individuell – Tragen Sie einen Helm, der zu Ihnen passt!

Puh, die zehn Argumente wurden offenbar gerade so noch geschafft.

Irrgarten an der Ampel

Ein Glück, dass ein Bild mehr als tausend Worte zu sagen vermag: „Irrgarten für Fahrradfahrer“

Die Behörden und die Polizei findet die dortige Verkehrsführung natürlich total in Ordnung. Abgesehen davon, dass solche Experimente ein sicherer Hinweis darauf sind, dass man es anders hätte besser lösen können, ist da kaum etwas in Ordnung. Hier gibt es noch eine bessere Übersicht.

Das Desaster beginnt offensichtlich mit einem linksseitigen Radweg, der für beide Fahrtrichtungen verbindlich ist. Ein paar Meter vor der Kreuzung ist aber Schluss mit lustig, denn dort steht Zeichen 237 mit Zusatzzeichen 1012-31 „Ende“. Diese Kombination beendet sowohl rechts- als auch linksseitig die Benutzungspflicht des jeweiligen Radweges. Was danach folgt, ist ein so genannter „anderer Radweg“ ohne Benutzungspflicht, doch schreibt die Straßenverkehrs-Ordnung nun einmal vor, dass nur rechte „andere Radwege“ befahren werden dürfen. Da diese Kombination aber links aufgestellt wurde, müssen Radfahrer an dieser Stelle sofort absteigen und die restlichen Meter bis zur Kreuzung auf der Fahrbahn zurücklegen.

Schlimmer noch: angeblich beginnt der Radweg mit einem Zeichen 241-31, also einem getrennten Fuß- und Radweg. Der kann aber eigentlich nicht mit Zeichen 237 aufgehoben werden. Dann ist über dem Zeichen 237 noch das Zusatzzeichen 1000-21 angebracht, das eigentlich unter den dreieckigen Gefahrzeichen angebracht wird und in die Richtung der Gefahrstelle weisen soll. Hier soll es offensichtlich nicht anzeigen, wo der Radweg endet, sondern die Fahrtrichtung für Radfahrer vorgeben. Das ist eine reichlich gewagte Interpretation.

Es kommt aber noch schlimmer: an der Kreuzung wartet Zeichen 254 auf die Radfahrer und soll wohl allen, die die bisherige Regelung — zu Recht! — nicht verstanden haben, noch einmal darauf hinweisen, dass es hier nicht weitergeht. Schade bloß: Zeichen 254 wirkt wie alle Verkehrsverbote nicht auf einzelnen Straßenteilen, sondern über den gesamten Querschnitt — mit der unbeabsichtigten Folge, dass die anschließende Kreuzung für Radfahrer tabu ist.

Sieht man nun von diesen kleinen Schönheitsfehlern ab, wartet der Radfahrer auf der linken Straßenseite, bis er grünes Licht bekommt, sich wie ein Krebs seitwärts bewegend auf die Aufstellfläche zu positionieren, um dann von dort womöglich wieder nach links oder in andere Fahrtrichtungen fortzufahren.

Das hätte man auch einfacher haben können. Die Straße macht jedenfalls nicht den Eindruck, als sei sie so unglaublich gefährlich, dass unbedingt eine Radwegbenutzungspflicht notwendig wäre, schon gar nicht mit solchen tollen Experimenten. Dass es noch nicht zu Unfällen gekommen ist, liegt wohl auch daran, dass niemand diese seltsame Verkehrsführung benutzt.

Egal wie: selbst unter Ausblendung der akuten Sinnlosigkeit dieser Führung bleibt weiterhin schleierhaft, wie die Polizei dieses Schilderchaos für vernünftig halten kann.

Wie akte 20.12 den Krieg auf der Straße inszeniert

Es ist furchtbar. Musste das wirklich sein? Hätte man das nicht besser machen können? Und vor allem: sinnvoller? Hätte man sich nicht Jumbo von Galileo ausleihen und irgendwelche Burger fressen können? Muss es wirklich der Krieg auf der Straße sein?

Der Krieg auf der Straße ist zurück. Dieses Mal inszeniert und dokumentiert von akte 20.12: Krieg auf der Straße!

Der Untertitel lautet ganz verheißungsvoll:

Auto- oder Radfahrer: Wer schert sich weniger um die Verkehrsregeln?

akte 20.12 geht das Thema an, indem zwei Mitarbeiter als Protagonisten auftreten, was schonmal nicht besonders klug gegenüber der eigenen Aufgabenstellung ist, denn wenn zwei eigene Mitarbeiter die Hauptrolle spielen, wird das mit den Verkehrsregeln ja eher so eine Drehbuch-Sache. Mal sehen.

Reporterin Anna fährt ein mit vier GoPro Heros bestücktes Fahrrad. Schnell gewinnt man den Eindruck, dass die gute Freu zum ersten Mal auf dem Rad sitzt, unter anderem daran erkennbar, dass sie alles besser weiß, aber recht unsicher unterwegs ist. Reporter Manfred fährt mit dem Auto und wirkt deutlich routinierter, unter anderem daran erkennbar, dass er alles besser weiß, vom Schulterblick aber nicht viel hält. Das ist eine ziemlich doofe Kombination, denn beide sollen nun eine mehr oder weniger festgelegte Tour durch Berlin beradeln.

Interessant ist vor allem, wie sich Reporterin Anna verhält. Manfred kann am Steuer nicht allzu viel falsch machen, denn Autofahren, das können in der Automobilnation Deutschland fast alle, vernünftig Radfahren allerdings kaum jemand und auch Anna macht sich ihre Tour durch Berlin unnötig schwer.

Das fängt damit an, dass akte 20.12 den abgegrenzten Radweg als bequem und toll und sicher feiert, dann aber moniert, er verlaufe zu dicht an den Kraftfahrzeugen. So etwas ist leider nicht selten, doch der im Film gezeigte Weg zählt definitiv nicht zu den schmalsten. Trotzdem radelt Anna exakt auf der linken Begrenzungslinie des Radweges und ist — Überraschung! — dem benachbarten Lastkraftwagen natürlich viel zu nah. Auf der folgenden Querungsfurt muss der Zuschauer gar kurz fürchten, die Reporterin schmeiße sich ohne Grund unter die Räder des Lastkraftwagens, denn sie radelt schon beinahe links neben der Furt und kann problemlos das Reifenprofil des Kraftfahrzeuges inspizieren. Kein Wunder, dass der Reporterin mulmig wird, sie den toten Winkel fürchtet, aber keinerlei Anstalten macht, die Gefahrenzone zu verlassen. Sicherlich ist das ein häufiges Problem bei den damit einhergehenden Unfällen, aber dazu verliert der Kommentator aus dem Off kein Wort. Stattdessen betont der Sprecher, es ginge um das Leben der Radfahrer, blendet dazu einen Crashtest zwischen Lastkraftwagen und Radfahrer ein, aber Anna radelt unbeirrt in der Gefahrenzone weiter. Gute Güte: warum bremst sie denn nur nicht?

Manfred nimmt derweil am Alexanderplatz verärgert zur Kenntnis, dass ein Radfahrer nach dem anderen eine rote Ampel passiert. „Ey, gilt rot nicht für Radfahrer?“, brüllt er verägert, man möchte schon beinahe Mitleid haben, denn er brüllt aus dem linken Fenster und wirkt eher hilflos. Aber wehe, ein Autofahrer fahre bei orange, klagt er, dann halte die Polizei sofort die Hand auf. Bei allem Verständnis: das ist gelogen. So ziemlich jeder Autofahrer drückt bei gelbem Licht noch schnell aufs Gas, kassiert wird nur in den allerwenigsten Fällen.

Das macht die potenziellen Rotlichtverstöße der Radfahrer natürlich nicht besser. Allerdings hat sich Manfred die denkbar schlechteste Kreuzung zum Wutbürgern ausgedacht, denn obwohl jener Fahrbahn-Signalgeber höchstwahrscheinlich auch den Radweg sperrt und der geschützte Bereich auch über den Radweg führt, kann bei einem Rotlichtverstoß eigentlich nichts passieren, sofern man auf die möglicherweise querenden Fußgänger achtet, denn andere feindliche Verkehrsströme gibt es auf diesem Radweg nicht. Überhaupt wird man aus der Gestaltung gar nicht so richtig schlau, ob das nun ein Radweg oder eine Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn oder irgendein Hybrid sein soll. Trotzdem dürfte die Fahrbahn-Ampel hier gelten.

Die Rotlichtverstöße sind nicht in Ordnung, keine Frage, das braucht nicht schöngeredet zu werden. Anstatt aber mit dem Mikrofon den Radfahrern hinterherzujagen, hätte Manfred in Erfahrung bringen können, warum die Radfahrer denn nicht stehen bleiben. In häufigen Fällen dürfte die ehrliche Antwort mangelnde Regelkenntnis lauten: für Autofahrer ist in der Regel ganz klar, welche Ampel gilt, auf dem Sattel muss man sich zunächst mit einer komplexen Regelung auseinandersetzen und dann eruieren, wo denn wohl der geschützte Bereich verläuft. Das Zusammenspiel von einer recht unglücklich gestalteten Kreuzung im Zusammenspiel mit komplexen und vor allem unbekannten Regelungen führt schon beinahe zwangsläufig dazu, dass Radfahrer leichtfertig über rot fahren. Das ist nicht schön, aber auch nicht unbedingt verwunderlich. Interessant ist jedoch, dass sich akte 20.12 an dieser eigentlich noch recht ungefährlichen Situation so lange aufhält, statt jene Radfahrer auszumachen, die angeblich ständig bei roter Ampel in den fließenden Querverkehr stürzen. Ja, ob Anna hier gehalten hat, was auch der Sprecher aus dem Off fragt, das wäre interessant — wird aber seltsamerweise nicht aufgeklärt.

Denn Anna fährt momentan in einer Baustelle, in der es, wie akte 20.12 nicht müde wird zu erwähnen, keinen Radweg gibt. Eigentlich wartet man als Zuschauer nur noch darauf, dass nun endlich das Lied der gefährlichen Fahrbahn angestimmt wird, wo Radfahrer in ständiger Lebensgefahr schweben. Für den Eindruck sorgt Anna eigentlich schon selbst, denn eigentlich fährt sie gar nicht, sondern klemmt zwischen Baustellen und Kraftfahrzeugen und macht sich das Leben mit ihrer Fahrweise selber schwer. Mit einem minimalen Abstand zur rechten Betontrennwand hat sie keinerlei Sicherheitsabstand, geschweigedenn Platz zum Ausweichen, lädt aber alle folgenden Kraftfahrzeugführer zu gefährlichen Überholmanövern ein. Das wäre schon wieder ein Thema, dass die Reportage ausführlicher hätte beleuchten können, stattdessen hat Anna ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht vom Lastkraftwagen hinter ihr überholt werden kann und rettet sich schon beinahe keuchend auf den rettenden Radweg. Schon wieder so eine unterschwellige Darstellung: der Radfahrer ist auf der Fahrbahn nur geduldet, muss sich möglichst unsichtbar machen und darf auf gar keinen Fall den Kraftfahrzeugverkehr behindern.

Auf dem Radweg wiederum läuft Anna zur Höchstform auf, bellt Fußgänger an, die gerade den Radweg queren, und muss einen Geisterfahrer lautstark auf sein Fehlverhalten hinweisen. Kann man machen, wirkt aber auch ein bisschen komisch.

Nun kommt Manfred. Manfred hat sichtlich schlechte Laune, denn wegen seiner Ampelaktion hat er mächtig Zeit verloren und steckt nun gerade in der Baustelle fest, die Anna unlängst passiert hat. Und nun ärgert er sich, weil vor ihm ein Radfahrer fährt und ihn nicht überholen lässt. Auf die Idee, einen Spurwechsel zu praktizieren kommt Manfred nicht, ebenso schwer fällt es ihm zu begreifen, dass der schmale Fahrstreifen gar keinen Platz für ein Kraftfahrzeug und ein Fahrrad bietet, selbst wenn der verhasste Radfahrer schon mit dem rechten Pedal an der Betontrennwand schrammt: „Das gibt’s doch gar nicht, er fährt die ganze Zeit vor uns und lässt uns nicht vorbei!“ Man kann die Entrüstung förmlich spüren! Hier hätte akte 20.12 nun wirklich langsam einen Hinweis anbringen müssen, dass Radfahrer in solchen Situationen keineswegs in der Gosse fahren müssen, um jeden wütenden und spurwechselfaulen Autofahrer das Überholen zu ermöglichen.

Anna macht derweil wieder Dummheiten und fährt viel zu dicht an parkenden Autos vorbei, als sich plötzlich eine Tür öffnet — gerade noch mal gutgegangen. Manfred macht sich derweil mit seinem Fahrzeug auf einer Abbiegespur breit — da ist Halten und Parken natürlich verboten, das ergibt sich aus Zeichen 297, stört aber in dieser Reportage niemanden. Auf dem Rückweg zur Redaktion mäht er glatt beim Rechtsabbiegen zwei Radfahrer um und stellt ganz erstaunt fest, dass die Spiegel in solchen Fällen nicht zu gebrauchen sind. Ein Glück, dass diese Situation gestellt ist, ansonsten müsste einem angesichts von Manfreds angeblicher Fahrpraxis schon Angst und Bange werden.

Noch ein paar Kilometer, schon ist alles vorbei. Und was lernt der interessierte Zuschauer daraus?

Nichts.

Nein, wirklich gar nichts, denn eigentlich hat man sich nur über die regeluntreuen Radfahrer aufgeregt. Dass Autofahrer beim Abbiegen nicht über die Schulter schauen, och ja, das ist wohl richtig, aber die Botschaft ist eindeutig: das eigentliche Problem im Straßenverkehr sollen die Radfahrer sein. Man hätte die Sache mit der roten Ampel vertiefen können, den Radfahrer als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer vor allem in der engen Baustelle darstellen können, den ganzen anderen Problemen auf den Grund gehen können, die sich aus dem Wissensgefälle der Verkehrsteilnehmer bezüglich der Straßenverkehrs-Ordnung ergibt, das hat man sich aber gespart und stattdessen publikumswirksam den Krieg auf der Straße insziniert.

Vernünftige Reportagen gehen anders.

Eine kleine Party im Stadtverkehr

Michael Tibudd hat offenbar eine Critical-Mass-Tour auf ihrem Weg durch die Innenstadt beobachtet und macht sich Gedanken, wie die Städte den Radverkehr fördern können: Kampf um jeden Millimeter

Autos brauchen Platz. Und sie nehmen ihn sich. Der Radverkehr hingegen wird in Deutschland oft vernachlässigt, vor allem in Städten. Immer mehr Metropolen wollen nun den Fahrradverkehr fördern. Doch die Autofahrer räumen nur widerwillig das Feld.