„Langfinger lieben Fahrräder“

SPIEGEL ONLINE gibt Tipps, wie der Drahtesel auch nach der Kinovorstellung noch an seinem Platz zu finden ist: Wie Radler ihren Drahtesel sichern können

Langfinger lieben Fahrräder: Hunderttausende werden jährlich geklaut – und das kann bei teuren Geräten einen großen Verlust darstellen. Mit gut gewählten Abstellplätzen, einem guten Schloss und einer Alarmanlage kann den Dieben der Klau jedoch erschwert werden.

Ganz viel Langeweile bei der Fahrradkontrolle

Verkehrsteilnehmer werden ungern kontrolliert. Bei Autofahrern wird schnell das Abzocklied angestimmt, sobald es aus dem Kasten orangerot leuchtet, und sicherlich lässt sich über die wirkliche Motivation so mancher Kontrollstellen diskutieren. Bei Fahrradkontrollen läuft das mitunter etwas anders, weil es den kontrollierenden Beamten teilweise am nötigen Fachwissen mangelt. Dabei geht es gar nicht mal um komplexe Fragen wie die Wahl der richtigen Ampel, sondern auch teilweise um Grundlagenwissen, etwa dass eben längst nicht jeder Radweg befahren werden muss und ein für Radfahrer freigegebener Gehweg so ziemlich alles ist, aber nicht benutzungspflichtig.

Es sind sogar Berichte überliefert, nach denen Polizeibeamte Schwierigkeiten hatten, einen Nabendynamo zu erkennen oder mit der Standlichtfunktion der Fahrradbeleuchtung überfordert waren und dahinter eine verbotene Batteriebeleuchtung vermuteten. Andere wiederum taten sich angeblich schwer zu glauben, dass an verboten aussehenden Straßen in Ermangelung der entsprechenden Beschilderung ganz normal mit dem Rad auf der Fahrbahn gefahren werden darf. Insofern überraschen Fahrradkontrollen eher wenig, auch wenn dabei sogar die Profiltiefe der Reifen gemessen wird — wenigstens schweigt sich der Bericht darüber aus, ob unzureichendes Profil mit einem Bußgeld belegt wurde, denn das wäre in Ermangelung des passenden Tatbestandes wiederum sehr interessant: Polizei kontrolliert heute Fahrradfahrer in Hamburg

Noch genügend Profil am Reifen? Bremsen sicher? Die Polizei stoppt Radler an verschiedenen großen Kreuzungen in der Hamburger City.

Noch toller als die Hamburger Kollegen treiben es die Kölner Polizeibeamten: Fahrradkontrollen – Farce. Angekündigt war eine Kontrolle der ordnungsgemäßen Radwegbenutzung und des Respekts gegenüber roten Ampeln — postiert haben sich die kontrollierenden Beamten in einer Straße ohne Radwege und rote Ampeln. Das Radeln auf dem Gehweg wird nicht einmal beachtet, obschon es zu den häufigsten Unfallursachen zählt, stattdessen gerät Marco Laufenberg an zwei eher selbstbewusste Beamte — der Bericht ist auf jeden Fall lesenswert.

Eigentlich muss man schon beinahe resümieren: wer sich an einer Fahrradkontrolle ein Bußgeld einfängt, ist schon selber schuld.

Der Unsinn des Führerscheins mit 16 Jahren

In den ländlicheren Gegenden hat man es als Jugendlicher mitunter schwer: der nächste Ort ist mehrere Kilometer weit entfernt, eine Busverbindung gibt es mit Glück zwei Mal, mit sehr viel Glück sogar vier Mal täglich und bei aller Liebe zum Fahrrad stößt der Drahtesel dort tatsächlich bald an seine praktischen Grenzen. Nun wird die Absenkung des Alters für die Führerscheinprüfung auf 16 Jahre diskutiert — prinzipiell überlegenswert, vor allem, weil die Idee dieses Mal nicht von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer stammt, ganz im Gegenteil: der ist sogar dagegen. Dafür gibt es durchaus gute Gründe, denn so soll etwa die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 80 Kilometer pro Stunde für jugendliche Fahrer beschränkt werden.

Das ist natürlich einigermaßen witzlos, weil die Sanktionierung schwierig ist. Direkt an der Messstelle kann ein Blitzer überhaupt nicht erkennen, ob der Fahrer 80 oder 100 Kilometer pro Stunde oder gar noch schneller fahren darf, nicht einmal die Beamten mit ihren Lasermessgeräten können aus mehreren hundert Meter Entfernung das Alter der Fahrer bestimmen. Insofern ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich niemand daran hält. Diejenigen, die sich daran halten, werden allerdings die volle Härte der LKW- und der Freie-Fahrt-für-freie-Bürger-Fraktion zu spüren bekommen: auf der Landstraße werden sie von so genannten kultivierten Schnellfahrern zum Gasgeben motiviert, auf der Autobahn von Lastkraftwagen bedrängt und gefährdet, die gerne ihre 89 Kilometer pro Stunde fahren wollen. Schon heute ist das Fahren mit einem auf 80 Kilometer pro Stunde beschränkten Anhänger kein echtes Vergnügen, im jugendlichen Alter dürften solche Ereignisse noch prägender sein. Insofern stellt sich natürlich auch die Frage, ob gerade jene Altersklasse, die überproportional an Unfällen beteiligt ist, noch weiter vergrößert werden sollte: Ramsauer nennt Führerschein mit 16 Unfug

Die Union will den ländlichen Raum fördern und Jugendliche schon mit 16 Jahren hinters Steuer lassen. Oder doch nicht? Nachdem Staatssekretär Bleser die Maßnahme befürwortet hatte, stellt sich nun Verkehrsminister Ramsauer gegen das Vorhaben.

ADFC: „Nachhaltigkeit ist eine Frage des Überlebens“

Wenn etwas für den Radverkehr getan werden soll, taucht in der Regel das Argument auf, es gäbe gar keinen Bedarf, weil doch ohnehin kaum jemand mit dem Rad fahre. Für zehn Radfahrer pro Stunde lohnten keine Radfahrstreifen, für hundert Radfahrer pro Stunde keine Sanierung des Radweges. Professor Gebhard Wulfhorst, Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität in München, betont, es dürfe nicht darauf gewartet werden, dass sich die Nachfrage verändere, obschon der momentane Boom des Radverkehrs darauf hoffen lässt. Stattdessen müssten Radfahrer mit attraktiveren Angeboten auf die Straße gelockt werden: „Nachhaltigkeit ist eine Frage des Überlebens“

Das Durcheinander bei der Helmpflicht für Elektroräder

Im Zusammenhang mit dem Bundesverkehrsministerium fiel hier schon häufiger der treffende Satz: „Nichts genaues weiß man nicht.“ Man scheiterte kläglich an der 46. Änderungsverordnung der Straßenverkehrs-Ordnung, die eigentlich interessante Idee der Wechselkennzeichen wurde von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf eine unbrauchbare Lächerlichkeit zurechtgestutzt und ganz aktuell tat sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vor allem mit seinen anstachelnden Äußerungen zu den so genannten Kampfradlern hervor, anstatt das Klima auf der Straße angesichts der erkannten Probleme zu verbessern oder es denn wenigstens zu versuchen.

Insofern ist es eigentlich kaum der Rede wert, dass das Bundesverkehrsministerium von einer bereits bestehenden Helmpflicht für schnellere elektrisch angetriebene Fahrräder ausgeht: Für schnelle Elektrofahrräder besteht bereits Helmpflicht

Überraschende Wende im Streit um eine Helmpflicht für Radfahrer: Auf leistungsstarken Elektrofahrrädern – sogenannten S-Pedelecs oder E-Bikes – besteht nach Angaben der Bundesregierung bereits jetzt eine Schutzhelmpflicht. Ein üblicher Fahrradhelm genügt laut einer Klarstellung hat das Verkehrsministerium nicht.

Der Witz ist natürlich, dass es mit der Wirksamkeit der Fahrradhelme so eine Sache ist. Man mag darüber streiten, inwiefern nun ein normaler Fahrradhelm bei einem Unfall schützt, interessanterweise ist man sich darüber einig, dass für Geschwindigkeiten jenseits von 25 Kilometern pro Stunde kein wirksamer Fahrradhelm existiert. Das bedeutet, drastisch ausgedrückt, ein tödlicher Unfall jenseits der 45 Kilometer pro Stunde verläuft auch mit Helm höchstwahrscheinlich tödlich, zumal ab einer bestimmten Geschwindigkeit bei bestimmten Unfallhergängen Kopfverletzungen schon beinahe das kleinere Übel sind.

Nun verlangt die Straßenverkehrs-Ordnung in § 21a Abs. 2 StVO einen so genannten „geeigneten Schutzhelm“. Darunter mag man sich alles oder nichts vorstellen, aber ein Fahrradhelm, dessen Fertigkeiten jenseits der 25 Kilometer pro Stunde angezweifelt werden, gehört sicherlich nicht dazu. Ein Schutzhelm für Mofa- oder Motorradfahrer mag zwar einen besseren Schutz bieten, beendet allerdings jede Fahrt nach einigen Kilometern wegen Hitzestau: im Gegensatz zu einem Mofa oder gar Motorrad, bei dem man ohne Probleme ins Schwitzen gerät, ist man auch auf einem elektrisch unterstützen Fahrrad noch kräftig am Strampeln, wobei die Hitze nicht mehr über den Kopf abgeführt werden kann. Weil aber nicht weiter definiert ist, was denn nun ein „geeigneter Schutzhelm“ genau sein soll, könnte man auf die Idee kommen, dass solche Helme aufgrund ebenjenes Problems auch nicht geeignet sind. Elementar ist daher die Frage, wie denn Fahrräder mit elektrischer Unterstützung einzuordnen sind.

Sofern denn eine Helmpflicht für schnelle Elektroräder besteht, gibt es noch keine „geeigneten Schutzhelm“, somit kann § 21a Abs. 2 StVO nicht nachgekommen werden — prinzipiell dürften solche Räder dann nicht bewegt werden, da droht nicht nur ein Bußgeld, es könnte sogar die Weiterfahrt untersagt werden. Vermutlich hat das Bundesverkehrsministerium so weit dann doch nicht mehr gedacht: Diskussion um Helmpflicht für S-Pedelecs

Gibt es eine Helmpflicht für sogenannte S-Pedelecs? Besitzer und Kaufinteressenten sind nach Medienberichten verunsichert.

Es ist eigentlich schon ein kleiner Skandal, den das Bundesverkehrsministerium dort immer wieder vor sich herschiebt. Dass man außerstande ist, eine momentan gültige Straßenverkehrs-Ordnung zu benennen und stattdessen seit über zwei Jahren diese durchaus wichtige Frage zwischen dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesjustizministerium hin und her schiebt und dadurch durchaus für Chaos in den Behörden in im Straßenverkehr sorgt, das lässt sich beinahe noch als politische Posse in einer Bananenrepublik einordnen. Die Sache mit den Kampfradlern hingegen war schon lästiger und definitiv kaum noch als Ausrutscher einzuordnen, denn anstatt wenigstens den ersten Medienberichten und der damit einhergehenden verallgemeindernden Hetze gegen Radfahrer mit klaren Aussagen entgegenzutreten, zogen weitere Institutionen nach und veröffentlichten inhaltlich wertvolle Pressemitteilungen, mit der sich das Klima im Straßenverkehr spürbar verschlechterte.

Auch wenn der Radverkehr nur einen sehr kleinen Teil des politischen Alltages ausmacht, lässt sich schon hier die Überforderung der Politiker erkennen. Vor dem Internet hat man Angst, weil man es nicht einmal ansatzweise versteht und offenbar auch nicht Willens ist, sich wenigstens Grundlagenwissen zu Gemüte zu führen, und versucht diese angebliche Bedrohung mit absurden Forderungen einzudämmen. Der letzte große Schritt in der Radverkehrspolitik war mutmaßlich die Aufhebung der allgemeinen Radwegbenutzungspflicht vor knapp 15 Jahren, als die jahrzehntelange Fehlplanung der Separation offensichtlich wurde und sich die Gefährdung, die mit der Benutzungspflicht auch unzumutbarer Radwege einhergeht, nicht mehr ignorieren ließ. Seitdem lassen großartige Erfolge allerdings auf sich warten. Auch weiterhin tun sich die Behörden mitunter außerordentlich schwer, die Radwegbenutzungspflicht an den skurillsten Radwegen aufzuheben, noch immer werden Radwege gebaut, deren Breite noch nicht einmal an die Mindestvorgaben aus den Vorschriften reichen, noch immer wird der Radverkehr mit unzureichenden Radverkehrsanlagen mehr gefährdet als geschützt.

Angesichts des Booms im Radverkehr in den letzten Monaten hat man in der Politik hingegen keine andere Sorge als eine Fahrradhelmpflicht zu diskutieren. Einen Blick in unsere nördlichen oder westlichen Nachbarländer, wie man dort mit Radverkehrsanteilen jenseits der zwanzig oder dreißig Prozent umgeht und das Fahrrad als umweltfreundliches und schnelles Fortbewegungsmittel etabliert, wagt man nicht. Stattdessen wird der steigende Radverkehrsanteil eingedämmt, indem regelmäßig gegen so genannte Kampfradler durch die Medien getrieben werden.

Das ist alles relativ peinlich.

Deutschland wird kein Autoland bleiben

Bislang war Deutschland ein Autoland, obschon es mehr Fahrräder als Kraftfahrzeuge gab. Das wird sicher allerdings langfristig ändern müssen, darum beschreibt die Süddeutsche Zeitung heute die Vorfahrt fürs Fahrrad:

In der Verkehrspolitik wird immer noch dem Auto der größte Stellenwert eingeräumt. Doch die urbane Mobiliät sieht mittlerweile anders aus – vor allem die Nutzung des Fahrrades nimmt zu. Dies könnte zum Kernstück einer neuen Verkehrspolitik werden.

Gehwegparken: Deutschlands autogerechte Städte

Immerzu wird gejammert, dass Parkplätze und Straßen und Radwege zurückgebaut würden und man mit dem Auto nirgendwo mehr hinkäme als in den Stau, der von den vielen Kampfradlern verursacht würde, die nämlich alle auf der Fahrbahn fahren, obschon es parallel einen angeblich bestens ausgebauten Radweg gibt. Wenigstens gilt noch freies Parken für freie Bürger, denn in Düsseldorf darf weiterhin das Auto beinahe überall abgestellt werden — vor allem auf Gehwegen, als Maxime gilt, dass der Autoverkehr auf gar keinen Fall behindert werden darf. Dass mitunter nicht einmal zwei Fußgänger aneinander vorbeikommen und Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen auf die Fahrbahn ausweichen müssen, weil der Gehweg zugeparkt wird, geschieht nun mit Billigung der Bezirksregierung: Bezirksregierung erlaubt Gehwegparken

Es ist nicht verboten, aber störend: Gehwegparken. In Düsseldorf parken viele Autos auf dem Gehweg und versperren ihn für Rollstuhl- oder Radfahrer. Dem ADFC ist dieses Verhalten ein Dorn im Auge.

Besonders toll ist natürlich der Verkehrsdezernent Stephan Keller:

„Ich freue mich, dass die Aufsichtsbehörde unsere Rechtsauffassung uneingeschränkt teilt“, erklärte Verkehrsdezernent Stephan Keller. „Betonen möchte ich, dass wir natürlich die Belange der Fußgänger, insbesondere der Mobilitätsbehinderten, bei all unseren Entscheidungen berücksichtigen.“ Daher sei es längst nicht auf allen Gehwegen erlaubt, Fahrzeuge abzustellen. Keller: „Gegen unberechtigtes Parken auf Geh- und Radwegen wird konsequent vorgegangen.“

Unberechtigtes Parken auf Geh- und Radwegen unterscheidet sich von den ausgeschilderten Parkflächen aber auch nur durch die entsprechenden Beschilderungen. Denn in der Regel wird das wilde Parken nicht weiter sanktioniert, selbst Beschwerden betroffener Radfahrer, die ihren Radweg wochenlang aufgrund dort parkender Autos nicht zu Gesicht bekommen, werden einfach ignoriert. Tatsächlich dürften einige Straßenverkehrsbehörden das Geh- und Radwegparken durchaus wohlwollend tolerieren, wenn dadurch tatsächlich der Verkehrsfluss erhalten bleibt, das Gehwegparken aufgrund entgegenstehender Vorschriften über die nutzbare Breite des Gehweges aber nicht erlaubt werden darf. Dass sich der Verkehrsdezernent allerdings freut, wenn weiterhin Rollstühle und Kinderwagen den Gehweg überhaupt nicht benutzen können und Fußgänger nicht nur hintereinander, sondern auch mit besonderer Vorsicht am heiligen Blech entlangschweben müssen, mutet tatsächlich sehr seltsam an.

In Hamburg sieht es natürlich nicht sehr viel besser aus: Die autogerechte Stadt – es gibt sie immer noch

Citymaut in Stuttgart: Radikaler Vorschlag im Autoland

In der Autohauptstadt des Autolandes wird offenbar über eine City-Maut nachgedacht. Über sechs Euro soll künftig eine Fahrt in die Stuttgarter Innenstadt kosten, so dass jegliche Kostenvorteile des motorisierten Individualverkehres gegenüber des Öffentlichen Personennahverkehres sofort verschwunden wären: 6,10 Euro für jede Autofahrt ins Zentrum

Baden-Württembergs grüner Verkehrsminister Winfried Hermann denkt über die Einführung einer City-Maut nach. In der Hauptstadt des Ländle, aber auch in Mannheim oder Karlsruhe sollen Autofahrer für die Stadteinfahrt so viel zahlen wie für ein Tagesticket bei Bus und Bahn. Ein radikaler Vorschlag in dem Autoland.

Zweifelhafter Nutzen des Fahrradhelmes

Der Dienstagmorgen beginnt mit der üblichen Frage: Sollten Radfahrer einen Helm tragen müssen?

Schon in der Grundschule wird gelehrt, wie gefährlich Radfahren ohne Helm ist. Weil aber unter Erwachsenen die Helmträger klar in der Minderheit sind, ist eine gesetzliche Helmpflicht immer wieder in der Diskussion. Erstaunlich: Fahrrad-Funktionäre sind dagegen.

So richtig neues passiert in dem Artikel nicht, ganz wie es die Tradition verlangt, kommen nacheinander eine Radfahrerin, die Politik, der ADFC und ein Neurochirurg zu Wort. Leider fehlen aber wieder die physikalischen Grundlagen, die eine Wirksamkeit des Fahrradhelmes nicht unbedingt wahrscheinlich machen. Und die Einleitung mit dem Beispiel aus der Grundschule ist angesichts der dort mitunter vermittelten Horrorszenarien sicherlich nicht verkehrt, tatsächlich hingegen ist die Fahrt in einem Kraftfahrzeug trotz Sicherheitsgurt gefährlicher — das mag man nur auf dem ersten Blick nicht glauben.